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mckelnd-erziehmden Monschmbildimg aus behaupten, daß daswörtliche Auswendiglernen, nicht bloß von Kernliedern nachalten Terten und unverständlichen, der Bildung und dein Be-wußtsein der Zeit nicht mehr entsprechenden Katechismen, sondernauch von biblischen Geschichten, und der überhaupt durch jeneVorschriften beförderte Wortunterricht eine abrichtende, die Ent-wickelung der Intelligenz hemmende, die Liebe zu religiöser Be-lehrung und zur Religion selbst schwächende oder auch sogar ver-nichtende, folglich „vermaledeiete'' Methode sei.
8) Was ich außer dem Bisherigeil für diesmal den Lehrernnoch zu sagen habe, will ich kurz zusammenfassen — es sind die»»maßgeblichen Ratschläge:
a. sich durch nichts in der Welt von eigenem, selbständigemDenken abbringen zu lassen, darum sich so weit selbst zuvertraueil, daß auch sie die „Wahrheit" zu prüfen lind zuerkennen vermögen und danach zu streben, sich über denpassiven Autoritätsglauben zu erheben — bloßes Nach-denken und Nach glauben führt nicht zur Selbständig-keit *;
b. nach festen, erweisbaren Grundsätzen zu streben, sie imLeben zu bewähren und dadurch den „Charakter" in sichauszubilden**;
v. sich unter allen Umständen die Ruhe des Gewissens unddes Gemüts zu erhalten, darum sich nicht zu zerreißendem
* „Nicht durch den Besitz, sonder» durch die Nachforschung derWahrheit erweitern sich des Menschen Kräfte." (Lessing!) In diesemStreben besteht die innere Selbstentwickelung; bloßer Besitz des Ge-gebenen, auf Treu und Glauben Angenommenen ist pure Äußerlichkeit,dis den Lehrer von denjenigen ausschliefit, durch welche die Menschheit sichfortpflanzt. —
** „So lange du noch deine inneren Zustände von äußeren Lagenund Umstanden ableitest und also auch von diesen Hilfe erwartest, bist du(mein Sohn) noch nicht auf dem rechten Punkt; denn so lange wünschestdu und willst nicht. Wollen verhält sich zu Wünschen wie „„Hoffnung läßtnicht zu schänden werden"" zu „„Hoffen und Harren macht manchen zumNarren"". (Schleiermachers Briefe.)
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