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Menschenfeinde den, der sie entbehrt, ans das Paradies im Jen-seits verweisen mögen. Noch sind wir nicht ans der befriedigen-den Stufe angekommen, daß das hinreichende Maß von irdischenGütern keinem mehr fehle; der Menschenfreund freut sich daherder steigenden Bewältigung und Ausbeutung der Natur, auch be-sonders darum, weil die Möglichkeit geistiger Bildung die ma-terielle Grundlage voraussetzt. Ohne ausreichende Befriedigungphysischer Bedürfnisse ist kein physisches Glück, überhaupt keinwahres menschliches Glück denkbar. Wünschen wir daher denmateriellen Fortschritten das fröhlichste Gedeihen!
2. Den Wert der Vermehrung der Lebensgüter und diedadurch ermöglichte Erhöhung des Wohlstandes kann man ausÄußerungen eines vortrefflichen, praktisch - thätigen Mannes(Schultze-Delitzsch) erkennen; er sagt:
„Die wichtigsten politischen Rechte helfen den arbeitendenKlassen nichts, so lange nicht ihre materielle Lage verbessert ist;ohne materielle Grundlage wird man nie einen Erfolg erzielen."Ich denke, diese Wahrheit verstehen die Lehrer auch. Hebungdes Lehrerstandes und dadurch der Volksbildung ohne materielleVerbesserung ist ein Phantom, wenigstens eine einsichtslose Ein-seitigkeit.
3. Hat der (die menschliche Natur, ihre Triebe und Bestrebungen kennende) Psychologe nicht mich alle Ursache, sich derVermehrung der irdischen Gitter und des dadurch bedingtenWohlstandes auch darum zu freuen, weil mit dem Steigen desWohlstandes und des Besitzes der Reiz zu unmoralischen Hand-lungen, zu Betrügereien und Verbrechen mannigfaltigster Artabnimmt? Die menschliche Natur ist so angelegt, daß sie sich,wie inan an der unschuldigen Kinderwelt allerwärts wahrnimmt,der Liebe zur Wahrheit, zum Rechten und Gilten zuneigt, daßsie wenigstens vor groben Verbrechen bewahrt bleibt, wenn derReiz zum Bösen von außen nicht allzu stark wird. StatistischeNachrichten über die Verbrecher beweisen es unwiderleglich, daßsie fast im geraden Verhältnis der Not und Armut wachsen undzunehmeu; daß inan die Menschen durch Moral- und Religious-lehren allein nicht bessert, daß die äußeren Verhältnisse unter-
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