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nicht positiv niitt eilend —nicht materialistisch —nicht abschließend —
nichteinbannendundfesselnd,sondernbefreiend —nichtprädest inierend, weder standes- und fachmäßig,noch kirchlich-konfessionell (keine Bildung aä lloo).
Um die Summe aller pädagogischen Weisheit oder das eine,einzige Prinzip wahrer Menschenerziehung noch einmal miteinem Worte zu nennen: Entwickelung, natürlich: freieEntwickelung. Unsere sogenannten Pädagogen wollen die Menschen-natur korrigieren — korrigieren durch ein System, in dassie den Zögling einbannen. Das ist der Grundirrtum, derGrundfehler, aus dem all ihr verkehrtes Thun fließt; so wie instaatlichen Verhältnissen dies der Grundirrtum ist, wenn man esversucht, eine Staatsform einzuführen oder festzuhalten, welcheden Kulturverhältnissen der Nation nicht oder nicht mehrentspricht. Alles gesunde Dasein, alle gesunden Zustände, folglichalles Glück ruht auf der freien Eickwickelung der Individuen wiedes gesamten Volkes. Was der Grundsatz der religiösen FreiheitFriedrichs des Großen, die selbst die Wirksamkeit derJesuiten mit einschloß („bei mir kann jeder nach seiner Fayonselig werden"), für die Erwachsenen war, ist das Prinzip derfreien Entwickelung für die Jugend. Das systematische Ein-bannen, willkürliche Hemmen und Machen ist der pädagogischeund politische Grundirrtum, oder, wenn man will, das radikalsteVerbrechen, weil ein Vergreifen an der Natur des Individuumsund des Volkes. Der wirkliche Erzieher schwärmt für keinfertiges System, weder für eine Berufsart oder Profession, nochfür eine Konfession, noch für eine Staatsform (Konstitution).Er mißt den Wert einer jeden nach dem Grade, in dem sie freie
Abstraktheit? Etwa in der Anschauung, oder in der Entwickelung des Ge-setzes aus dem einzelnen konkreten Falle (der Induktion), oder in der prak-tischen Thatigkeit und Arbeit? Man werfe doch nur einige Blicke in unsereSprach-, Rechen-, Fornrenlehr-, astronomischen und andere Unterrichtsbücher,oder bedenke, warum wir die Kindergarten-Zdee verteidigen, die Not-wendigkeit der Arbeit ins Licht zu stellen suchen u. s. w-, und urteile dann!— Alles freilich vergebens, solange man die „Diener am Worte" für diebesten Schulleiter halt. —