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3 (1891)
Entstehung
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in dem großen Gebiete gewesen isi, solche Unterlagen alsSchichten zurückgelassen hat. Diese Cypressenbäume haben mit-unter einen Durchmesser von l O12 Fuß, und es dauert 4 bis5000 Jahre, ehe die Natur einen Baum von diesem Umsangeerzeugt. Eine einfache Rechnung zeigt, daß auf diese Weise4050 000 Jahre entstehen, die Perioden nicht mitgerechnet,während welcher die dazwischen liegenden Schichten gebildet sind. Ein anderes Beispiel der Berechnung bietet der größte (160'hohe) Wasserfall der Erde, der Niagara. Die Erfahrung hatgezeigt, daß der Wasserfall rückwärts geht; er bröckelt von denFelsen allmählich mehr und mehr ab, führt die Brocken in dieTiefe und erhöht dadurch unten sein Bett; er selbst schreitetzurück. Die Untersuchung hat gezeigt, daß er nachweisbar 7 eng-lische Meilen zurückgewichen ist. Nun beträgt die Zurückweichuugin einem Jahre etwa Vs Elle; das macht also etwa 35 000 Jahre.Diese Perioden, gegen welche unsere 6000 Jahre schon nur einenkleinen Zeitabschnitt bilden, sind aber gegen die, welche die Geo-logen herausbringen, wenn sie die Perioden der Steinkohlen-gebirge berechnen, beinahe verschwindend. Dergleichen Berech-nungen haben Liebig, Nöggerath und Bischof angestellt,in der Art, daß sie die lockere Substanz des Holzes mit der festenBlasse der Steinkohlen verglichen und berechneten, was für eineSchicht von Steinkohlen die Holzmasse eines Waldes, der etwahundert Jahre alt wäre, würde gebildet haben. Sie fanden eineSchicht höchstens von der Dicke eines Zolls. Nun finden sichz. B. an der Saar 2300 Steinkohlenschichten übereinander, ge-trennt durch Kohlenkalk, Kohlensandstein und Schieferthon. Jenachdem ein Geologe die eine oder andere Schicht zu Grundelegt, bringt er eine andere Zeitperiode heraus. So spricht z. B.Bischof von 12 Millionen Jahre, die es gedauert haben muß,um die Steinkohlen zu erzeugen. Liebig bringt 9 Millionen,Nöggerath 2021 Millionen Jahre heraus. Die Erde istalso schon sehr alt. Die vegetabilischen Produkte, welche dieSteinkohlen erzeugt haben, sind vorzugsweise Farn (in unserenWäldern finden wir bekanntlich noch kleine Farnarten, in denTropengegenden aber noch baumartige Farn), dann baumartige