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d. h. Bewegung und Veränderung, begriffen ist, zu binden. Dievon irgend einer angemaßten Autorität uns anfgedrnngene Ver-pflichtung ans Glaubensbekenntnisse enthält ein Attentat ans diepersönliche Freiheit.
In bürgerlicher Beziehung verlangt sie die Gleicht' er echti-gung mit jedem andern Mitgliede der bürgerlichen Gesellschaft.Sie verwirft alle Bevorrechtigung des einen Standes vor deinandern; sie verlangt Gleichheit vor dem Gesetz und Recht. Wodie persönliche Freiheit geachtet wird, kann jeder nach seinerFähigkeit und seinen Mitteln den Stand und den Berns, deiner sich widmen will, frei wählen; jeder hat Anspruch auf jedesAmt, zu dein er sich die Befähigung erworben hat, von keinembürgerlichen Rechte sieht er sich ausgeschlossen, und jede Art vonThätigkeit, welche die Rechte keines andern kränkt, ist ihm ge-stattet. Das Prinzip der persönlichen Freiheit statuiert in bürger-licher Beziehung die freie Thätigkeit, die freie Arbeit, sowohl inpraktischem Handeln wie in wissenschaftlicher Arbeit, enthält alsoden Grundsatz der Gewerbefreiheit, des Freihandels, der freienVerfügung über das Eigentum, der Redefreiheit durch die Zungeund die Drnckerpresse, der Assoziationsfreiheit und der freienWissenschaft. Wo es gilt, kann jeder Bürger nach freiem Ent-schlüsse arbeiten, erzeugen, erfinden, umändern, fabrizieren, ans-tanschen, kaufen und verkaufen, erörtern, denken, sprechen, kurzalles thun, was jedem andern gestattet ist und wodurch kein Rechteines andern verletzt wird. Wie keiner das Recht hat, einemandern vorzuschreiben, was er glauben soll, so hat auch keinerdas Recht, einen andern von irgend einer Thätigkeit abzuhalten.Dieses sind die Rechte des Menschen, des Bürgers, gemäß deinPrinzip der persönlichen Freiheit.
In politischer oder staatlicher Beziehung verlangt dieses Prinzip,daß die Staatsverfassung den Bürger und Menschen in seinenbürgerlichen und persönlichen Rechten schlitze. Der Staat ist dieForm der Gesellschaft, die an Zweckmäßigkeit und Wert in demMaße hoch steht, als sie den Bedürfnissen, der Thätigkeit, derZivilisation und der Kultur der Gesellschaft entspricht. Wie dereinzelne persönlich frei im Verhältnisse zu andern Individuen