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3 (1891)
Entstehung
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XII.

M Grundlage des Unterrichts der modernen Schule.

Es sind vier Prinzipien, welche diese Grundlage bilden:

1. Das subjektive Prinzip.

Die alten Lehrer richteten ihre Aufmerksamkeit nicht eigentlichauf den Stoff, das Objekt, sondern auf die Worte über denStoff, den Inhalt. Hätten sie die Gegenstände den Schülernvorgelegt, so wäre es noch angegangen; aber sie gaben Worte;der Schiller mußte sich derselben natürlich mit dein Wort-gedächtnis, abstrakt in der schlechtesten Weise bemächtigen, sichdie Regeln merken und die darin enthaltenen verstanden odernicht verstanden anwenden. Die abstrakte Regel, vom Objektehergenommen, beherrschte Lehrer und Lernende.

Dieser Richtung trat Pestalozzi, von Rousseau an-geregt, mit dem Gedanken entgegen, daß die Bildung des Zög-lings die Hauptsache sei, darum die Aufmerksamkeit besondersauf die Natur der Kinder gerichtet, die Gesetze ihrer Entwickelungerforscht und derselben die Art des Lernens und die Handhabungdes Stoffes angepaßt werden müsse. Das abstrakt-objektivePrinzip machte dem subjektiven oder psychologischen Platz. DieLerngegenstände wurden lediglich als Mittel der Geistesbildungangesehen und mußten sich dieser anbeguemen. Der Gedankean sogenannte systematische, wissenschaftliche oder objektive Be-lehrung verschwand aus den Schulen; des Lehrers höchstes