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zu achte,: und sie zu respektiere,:. De,::: die Judividuakität er-scheint äußerlich iu subjektiver Form, die sie, da ihre Sub-jektivität ihnen alles ist, nicht anerkennen. Und eben darum —dies ist der eigentliche Grund unsrer Polemik gegen sie — müssenwir überall ihnen entgegentrete,:. Die Unterordnung unter denobjektiven Zweck ist die erste und oberste Pflicht jedes Dienenden.Diener aber sind alle Lehrer.
Dienen soll jeder Mensch; der größte Mensch dient amineisten. (Man denke an Friedrich den Großen!) Folglich sollauch der Schüler zum Dienen erzogen werden. Eine göttlicheBerechtigung schreiben wir der Individualität zu; jeder soll inseiner Weise dienen, aber dienen soll er: der Beamte demStaate, das Familienglied der Familie, der Lehrer der Schule,der Schüler dem Gemeinwesen in derselben, jeder der Humanitätund den gemeinsamen menschlichen Zwecken. Wer dazu erziehenwill, geht mit seinem Beispiel voran, nicht erdacht und in äußerenBeziehungen und Tendenzen oder gar mit berechnender Klugheit,sondern aus seiner inner,, Natur heraus, dar::»:, weil er nichtanders weiß und kann. Nenne man dieses religiöse Gesinnungund Richtung oder anders; ans ihn: ruht der Wert eines Menschen-lebens. Daruin stellt der wahre Erzieher den Zögling in denDienst des Höheren, der Idee, und er läßt dieselbe überall durch-schimmer,:, wieder nicht willkürlich und ans Reflcrion, sondernaus Natur. Darin liegt — um dieses hier zu sagen — dieKonzentration der Unterrichts- und Erziehungsmittel undaller Lehrgegenstände; in der Auffassung ihrer geistigen Bedeutungzur Erzeugung einer Einheit, in: Dienste der Idee liegt ihrZentrum. Was man sonst von zentraler Einheit und von Ver-knüpfung der Uuterrichtsgegenstünde gesagt und ausgestellt hat,ist von keiner prinzipalen Bedeutung. Jeder Unterricht soll dazuhiuwirken, den Lernenden für die Idee des humanen Menschen-lebens, für die höheren, unsichtbaren Dinge zu ergreifen, d. h. derLehrer soll dafür ergriffen sein; sonst ist er kein Erzieher. Respektvor der Individualität des Schülers, sagen wir abermals! Obsie in religiöser und kirchlicher Beziehung eine katholische oderprotestantische Form annimmt und wählt, oder ob sie sich in