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Menschheit, sondern mich auf dein Gebiete der Pädagogik be-merkenswerte Erscheinungen auf, teils vorüberziehende, aberdarum nicht unmerkwürdige Meteore, teils neuentdeckte Welt-körper und Welten. Wer führt uns dort zurecht, wer machtuns auf diese aufmerksam und deutet sie uns?
Das ist die Bedeutung und der Wert der Päda-gog i s ch eu Journale. Dieselben sagen außerdem dem Lehrer,was es jetzt an der Zeit ist, woran man jetzt arbeitet, was vondem Lehrer dieser Zeit zu hoffen oder zu fürchten oder zu thunsei. An wessen Ohr und Geist das alles ungehört und unge-würdigt vorübergeht, ist ein Mensch außer seiner Zeit, außer derZeit überhaupt, ein Mensch der Unzeit. Ihm, wie uns allen,kommen die Männer zu Hilfe, welche auf den Zinnen undWarten der Zeit stehen und die auftretenden Erscheinungensignalisieren. Diese Männer verdienen die Achtung und denDank der Lehrer. Sie wollen die gemeinsame Sache der Lehrerfördern, und sie ersparen den Strebenden eine unendliche Mühe— durch die Mühe, die sie selbst übernehmen. Oder sollteder Lehrer meinen, die Herausgabe einer pädagogischen Tages-,Wochen- oder Monatsschrift sei ohne Mühe, die Litteratur zudurchstöbern, die Arbeiten der Mitarbeiter zu redigieren, dieKorrespondenzen zu führen? Oder sollte er meinen, das seienlauter angenehme Geschäfte? Oder wähnen, das sei möglich,ohne anhaltende innere Liebe und Hingebung an die Sache?Oder sollte er denken, daß äußere Vorteile zur Herausgabe vondergleichen Schriften veranlassen könnten? Ich kenne keine päda-gogische Zeitschrift, die einen solchen abwürfe oder abgeworfenhätte, daß nicht durch andere Thätigkeit viel mehr zu beschaffengewesen wäre. Bei weitem die meisten unserer Zeitblätter fristennotdürftig ihr Dasein.
Wer diese Wahrheiten liest und eür Lehrerherz im Leibehat, sagt es sich selbst, daß er es sich zur Aufgabe machen sollte,die Redaktionen solcher Blätter, welche ihm zusagen, ihn und seineSache fördern, nicht bloß um sein selbst, sondern um der all-gemeinen Sache willen, durch Beteiligung an denselben zu fördern.Sie arbeiten für ihn, er lese wenigstens ihre Schriften!