die natürliche Freiheit der Gewerbe um deswillen als die,dem Wohlc des Ganzen am meisten zusagende Jnstituzionerscheinen muß, weil nur in ihr die Sicherung der Mög-lichkeit einer freien AuSlebung des Einzelnen beruht.
Hartmann vom Rheine.
XXIII.
Bemerkungen zu den in Ns. x. enthaltenen Bemer-kungen über einen Aufsah über die FlachSspinn,Maschine.
(S. Nro. 8i. S. ryoo —iyli dcs Nb. W. Anz.)
Die Romane — wenige gute etwa ausgenommen —mögen auch meinetwegen zum Blocksberge wandern, undick sehe es so gern, als jemand sonst, daß Weiber undMädchen häuslich sind. Auch lobe ich mir die gute Zeit,wo das Mädchen die Lcinewand zu seiner Aussteuer selbstspann.
Das ist rühmlich, so lange es wirklich häuslich, d. i.,vortheilhaft ist. — Das Verschwinden der Spinnräder deu-tet aber schon darauf, daß die Vorthcile dcs Spinnens sichvermindert haben. Die Wohlfeilheit der Vaumwollen-zcuge, das Junehmcn der Anfertigung dcs Linnens in gro-ßer» Manufakturanstaltcn mögen dazu bcigctragcn haben.
Der Aufwand hat freilich zugenommen, aber daß un-sere Weiber und Mädchen dcs Mittelstandes in den letztenzo Jahren weniger fleißig geworden, möchte ich keines-wegs cinräumcn. Daraus, daß das Spinnrad in man-chem Hause verschwunden ist, folgt es wenigstens nicht.
Unsere Mädchen und Frauen haben mehr Geschick inlohnenden weiblichen Arbeiten erhalten, sie verfertigen ihreKleider meistens selbst, ersparen sich manche Auslagedurch Sticken und Stricken »ach schönen Mustern u.s. w.—ist es ein Wunder, daß das so schlecht lohnende'Rädchen