Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
85
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Man hat soviel gegen die Inden geschrieben und ge-sprochen; was ist es, das man ihnen zum Vorwurfmacht? Nichts als daß sic im Handel und Verkehr die-selben Grundsätze befolgen, die man zur Grundlage deschristlichen Handels und Verkehrs machen will. Glaubtman, der Christ habe eine solche angcbohrnc Vortrcfflich-keit, um den dauernden Einwirkungen solcher, den Men-schen im Innersten verschlechternden Motive widerstehen zukönnen? Um nicht eben so und noch tiefer zu sinken,wie der Jude schon gesunken ist?! *)

H. Schultz.

XVIII.

Krieg den Taxen.

(S. Nro. Z2. d. Rh. W. A»z. 1821.)

An dcn Herrn Herausgeber ).

Unser» Streit über die Arzncitarcn und deren gesetz-liche Bedeutung halten auch Sic durch das in Nro. 24bcigcbrachtc Ministcrialrcskript erledigt. Damit bin ichzwar in keiner Weise einverstanden; da aber dieser Streitvöllig zur Nebensache geworden, so mögen wir nachVorschläge,dcn Phönir von Apo-

Der feste Zusammenhang der Juden unter sich, ihr Nazivnalsiun,ihre strenge Religiosität verbunden mit ihrem Sittengesctz gicbt demJuden inrmcr einen moralischen Halt, der dieses Volk bis dahin nochzur Verwunderung aufrecht erhalten hat, daß cs nicht ganz in demSchlamm gemeiner Selbstsucht und eines gemeinen selbstischen Trei-bens versunken ist. Es bleibt doch noch immer etwas gemeinsames, wasdcn Einzelnen stärkt, was ihn aufrecht crliält und Ihm ein bestimmtesGesetz seines Handelns verleibt. Bei dem Christen fällt dieses hinweg,und er kann nur unter gleichen Verhältnissen noch tiefer sinken, alSder gesunkene Jude.

» Ueber Einzelnes wollen wir uns unmittelbar in dcn Anmerkungenerklären um dcn Gang der Verhandlung nichr zu weitläuftig auszu-spinncu: Die Widerlegung des Ganzen und Durchführung unsererfrüher angedeuketen Ansichten folgt, sobald der Raum cs erlaubt.

Der Herausgeber.