Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
78
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und binnen kurzer Zeit eine andere Auflage erlebt, da-gegen wird uns vergönnt seyn, jene Miltheilung fürunerspricslich zu halten. Denn der Streit über die Nütz-lichkeit und Schädlichkeit (,io!) der Maschinen is> imGrunde kein anderer, als der Streit über Nützlichkeitoder Schädlichkeit der Theilung der Arbeit, da aufihr die Einführung der Maschinen beruht, ja diese eigent-lich überall nur eine fortgesetzte Theilung der Arbeit ist.In dieser Gestalt aber mögen wir den Streit hier nichtweiter fortführen, wobei wir auf die Göttinger Preisevon vorne herein verzichten, und, da wir nicht Dokivr,noch Professor, den gelehrten Anzeigen von dorther be-scheiden aus dem Wege gehen.

Der Streit aber über das Maschinenwesen hat, wieAlles in der Welt, auch seine fruchtbare Seite. Er kannunS nämlich belehren, bis zu welchen Spitzfindigkeitendie Hyder desAlles und Alle RegierenS" unSgeführt *). Es ist dann nicht mehr nöthig, daß man dieDektamazionen des gesetzgebenden Raths der Schweiz ge-gen die Maschinen, und daß man den Janhagel in Eng-land und Irland, da er in einem Anfalle von politischerlAsirvo^-ürecs dieselben zerschlagen, für so gar unverstän-dig Halle.

Wir herben schon angeführt, daß das Maschinenwesenauf der Theilung der Arbeit beruhe, ja daß im Grundenichts weiter, als eine Fortsetzung der Theilung der Arbeitselbst sey. Alle Tbeilung der Arbeit aber unterliegt einerzwiefachen Beschränkung. E i n m a l durch die eigenthüm-liehe Natur der Arbeit selbst, wie z. B. bei den. landwirth-schaftliehen Verrichtungen, weil sie andre Jahrszeit, in diesie fallen, gebunden sind, der kapitale Zweck der Arbeits-theilung also bei ihnen verlohren seyn würde. Sodann

») Hr. v. Cblln erklärte sich gegen Adam Smitl', weil sein Systembei dem gegenwärtigen eingefsibrten Vielregicre» nicht anwendbarsey, und in der T!>at mag woyl kein schlagenderes Argument gegenbas Smitysche System, gebe».