Wirkungen, welche von diesen einzelnen Theilen hervorae-bracht werden, eö sind nicht solche Gegenstände, die hier inBetrachtung kommen. CS ist vielmehr der mächtige Mcn-schengeist, der die Räder der Maschine treibt, der daß We-berschiff in Bewegung setzt, der durch Dampfe fast organi-sche Verrichtungen zu erzwingen weiß und der keine Fesselnund keine Granzen kennt. Das Produkt der Maschine tragtdie Spuren dieses Geistes, cs ist seine Schöpfung, in sofernder Mensch zu schaffen vermag. Tie geistige, die ideelleTendenz ist es, welche bei diesem Gegenstände scharf in dasAuge gefaßt werden muß.
Hat eine gewisse Klaffe von Menschen das Recht, zuverlangen, von einer andern Klasse auf eine bestimmte Artbeschäftigt zu werden, selbst wenn diese Beschäftigung nichtmehr nutzbar wäre? und solle» wir deshalb unsere Maschi-nen, die Früchte unsers Geistes zertrümmern, um die theuer-ste, und der Kultur nachtheiligstc Gattung der Arbeit, dieunmittelbare Anwendung der menschlichen Kräfte auf dierohen Stoffe zu erzwingen?? Es wird wohl Niemand ein-fallen, zu behaupten, daß ein Fabrikhcrr daS Recht habe,seine Arbeiter, ohne einen besonder» Kontrakt, für ihre Le-benszeit zu einer bestimmten Arbeit anzuhalten; dies wäreSklaverei. Eben so wenig würden aber auch die Arbeiter-rechtlich fordern können, immer in derselben Art beschäftigtzu werden; dieß wäre wieder eine andere Art von Sklave-rei, und wahrlich keine bessere! Auf die unerschütterlichenGrundpfeiler des Rechtes muß aber jede Maaßregcl derStaatSwirthschaft gegründet seyn, oder eö ermangelt ihr aneiner festen Basis. Man überlasse cs daher jedem Staats-bürger, auf die bestmöglichste Art für sein Fortkommen zusorgen, man sichere nur die Rechte Aller, man hemme nichtdie Entwickelung der physischen und moralischen Kräfte.Den Erfolg in jedem gegebenen Falle zu berechnen, stehtnicht in der Gewalt des Menschen, er ist in allen menschli-chen Dingen ungewiß und von anscheinend zufälligen Um-standen abhängig. Aber nicht ungewiß sind die ewigen Ge-