Wenn man am Ende eines zehn - oder fünfzehn-jährigen Zeitraums den Weg übersieht, so ein Ge-schäft durchlaufen, so ist cs nicht schwer, die Fehler zuerkennen, so man gemacht — auch ist cs dann leicht,einen andern Weg anzugeben, der kürzer und schnellerzum Ziele gcführct hatte.
Redet man nun von den Fehlern, so kann diesesnicht in der Absicht geschehen, um tadeln zu wollen,denn keiner von uns kann sich wohl rühmen, daß erin demjenigen, was er in seinem Leben erreicht, stetsden kürzesten Weg gegangen, sondern immer eine be-deutende Zeit auf zwecklose Versuche verwendet.
Die Aufzahlung der Fehler kann daher nur dieAbsicht haben, uns zu belehren — um die klare Einsichtin das Geschäft zu befördern, und um zu bewirken,daß in ähnlichen Fällen und in ähnlichen Geschäftennicht wieder dieselben Fehler gemacht werden.
Der Vortheil, der hierdurch erhalten wird, istnicht geringe. Denn wenn man auch nicht hoffendarf, daß hierdurch in ähnlichen Fällen alle Fehlervermieden werden, so ist das schon sehr viel wcrth,wenn man den Dingen den Weg abkürzt, und esverhindert, daß sie sich stets in demselben Kreise anFehlern abmühen.
Einer der gewöhnlichsten ist der: daß die Meistendie naive Zdce haben: sic verständen es; und
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