Druckschrift 
Die Staats-Verfassungen Deutschlands
Entstehung
Seite
59
Einzelbild herunterladen
 

Uebersicht.

1. Der Mensch ist göttlicher Natur.

Männer wie der heilige Augustin, wie Thomas von Kem-pen, wie Pascal, Fenelon, Newton, Stahlschmidt, diesesind von Gott.

2. Haben sich die Menschen in Staaten vereinigt, so bil-den sie Freistaaten wie in Amerika, oder Monarchien wiein Europa.

3. In Freistaaten ist die Anzahl der Einwohner geringe.Hamburg hat 150,000 Seelen.

In Monarchien sind sie grösser. Preussen hat 13 Mill.Menschen.

4. In Freistaaten sind die Bürger gleich, aber in Hamburghaben nur 7000 das Recht zu wählen.

In Monarchien sind die Rechte ungleich und nur Ei-ner kann herrschen.

Allein auch dieses ist beschränkt.

Wenn der Herrscher abtritt, so tritt der Kronprinzan seine Stelle, und er kann sie nicht Einem aus demVolke geben.

Das sind die Rechte des Landes in einer Monarchie.

5. Der König hat sein Domain. Er erbt dieses nach demRechte der Erstgeburth.

Dieses Domain kann er nicht veräussern, oder be-schweren. Dies ist gegen die Gesetze des regierendenHauses.