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Die Staats-Verfassungen Deutschlands
Entstehung
Seite
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Heinrich hatte einen Finanzminister wie cs wenige gibt.Nur grosse Ideen beschäftigten den Herzog von Sully.

Zuerst wollte er die Finanzen ordnen, dann die Gehalteherab setzen; er wollte es so machen, wie z. B, der König,als er die Gemeinde - Ordnung frei gab. Alles was dieGehalte betraf sollte öffentlich seyn.

Da wurde Heinrich durch Ravaillac ermordet.

Heinrich hatte gesagt: Er hoffe noch zu erle-ben, dass jeder Bauer Sonntags ein Huhn habe.

Sollte dies aber der Fall seyn, so ist es nütliig, dass dieEmpfänger, die Oberempfänger und die General-Empfängernur die Gehalte haben, die sie zu Heinrich IV. Zeitenhatten. Sie müssten auch zu 8 Sgr. ohne den Wein zuMittag essen, und zu 13 Sgr. mit dem Wein.*)

*) Ich wohne, wenn ich nach Cüln komme, bei Herrn Thibus imBönnschen Posthause, dem Casino gegenüber.

Ich bezahle 10 Sgr. für Essen und 5 Sgr. für eine halbeFlasche Wein.

Ich fragte Herrn Thibus: was die Gäste geben die mo-

natlich da ässen? Er sagte: Sieben Sgr. und mit einer halbenFlasche Wein 12 Sgr. Das macht im Jahre 1-16 Thlr.

Wenn die Teller von Porzellan sind, so kostet dieses 50Thlr. Hierfür hat man ein Gedeck von 12 Personen.

Wenn man aber das Essen bestellt, dann ist es theurer.

Es sind jetzt 25 Jahre, dass ich meiner verstorbenen Frauzu Ehren ein Essen im Casino gab. Es war gerade ihr Ge-burtstag.

Ich hatte es auf 13 Personen bestellt und das Essen kosteteohne den Wein 1 Thlr. 16 Sgr. und mit dem Weine 2 Thlr25 Sgr. Der Wein kostete 1 Thlr. 9 Sgr. die Flasche. Marko-brunner kostete 1 Thlr. 17 Sgr. Ich fragte die Wirthiu, wo-her es komme, dass es so theuer sey? Sie antwortete mir:

,,Zuerst der vielen Speisen wegen, die daun genommenwürden.

Zweitens, die vielen Speisen aus den Treibhäusern. Frei-lich kann man am Rheine alles haben, aber wenn man dieTreibhäuser in I.iiUig, Aachen und Cölu sich öffnen lässt, so