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Savir —
tor Emanuel 1859 einen Theil der Lombardei hatteerobern helfen, trat dieser 24. März 1860 in Turindurch Vertrag S. n. Nizza an Frankreich ab, wor-aus 14. Juni die Besitzergreifung durch Frankreicherfolgte, welchem nun das bisherige Herzogthnm S.nls zweiDcpartements (Hante-Savoie mitderHanpt-fiadt Annecy und Savoie mit der Hauptstadt Cham-bery) einverlcibt wurde. Vergl. L. Cibrario,dlotÜMsopra 1a storia äsi priucipi äi 8avoja, Turin1825; Derselbe, Rscirsrellss sur IRistoirs et an-cisnno Constitution äs 1a inonarciiig lls Lavors,französischvon Bonillec, Par. 1833; Frezct, Ristoirsäs 1a maison äs 8avoxs, Tur. 1826—28, 3 Bde.;D. Bertolotti, Oompsnäio äslla storia äolla Oasaäi Lavosa, ebend. 1830, 2 Bde.; Cibrario, Ltorlaäolla monarobia äi Lavoza, Tur. 1840; Derselbe,ilavols cronoio^ics äei äoinins acguistati s psr-änti äslla inonarolria äi Favosa, ebd. 1844; Ca-rutti, 8toria äella älpIomaÄa äslla eorts äi 8a-voja, ebd. 1875 ff., 6 Bde. Lag-n.
Salm (Sawo, Sanwa), eine der Kleinen Snnda-Jnseln im Indischen Occan, westl. von Timor, südl.von Floris gelegen, 30 Icm lang, 22 bin breit; nie-drige Küste, im Innern gebirgig, gesund n. frucht-bar; 15,000 Ew. malaiischer Abstammung unter 5dem niederländ. Residenten zu Timor unterstelltenRadschas; Prodncte: Mais, Zucker, Baumwolle, Ta-bak, Fächerpalmc».
Sntttts, der alte Name der heut. Save (s. d. 1).
SlUvolax, ehemals Landschaft in schweb. Finn-land, mit der Hauptstadt Knopio, bildete mit Knopiodie Landschaft Karelien, jetzt zum rnss. Gonv. Kno-pio gehörig.
8axe galante, ein Buch, worin die Liebesabenteuerdes Kurfürsten August des Starken romanhaft er-zählt sind. Der eigentliche Verfasser des ursprüng-lich französisch geschriebenen Buches (angeblich Frei-herr von Pöllnitz?) ist unbekannt; es kam deutschAmst. 1735 heraus.
Saxhorn, ein von Atttonin T. A. Sax, geb. 6.Nov. 1814 in Dinant, nach einem besonderen Sy-stem construirtes Blechinstrument; hat verschiedeneGröße u. ist mit 3, 4, auch 5 Ventilen od. Cylindernversehen. Das S. steht meistens in bis-, L- u. Xs-Stimmnng u. ist die Stürze beim Blasen nach obengerichtet; es besitzt einen angenehmen, weichen Tonu. wurde bes. in der französischen, englischen u. rnss.Cavalcriemusik eingcführt.
8axioola, Vogelgatt., so v. w. Steinschmätzer.
8axllrsga 1b., Pflanzengatt, ans der Familie derLaxitraALosas-LaxitraZoiäsas (X. 2); Kelch 5spal-tig od. btheilig, dem Fruchtknoten angewachsen od.frei; 5 Blumenblätter, 2 bleibende Griffel, Kapsel2schnäbelig, 2fächerig, vielsamig, zwischen den Grif-feln mit einem Loche, aufspringend, Samenträgerin der Mitte der Scheidewand. Arten sehr zahl-reich, wenigstens 180, vorzugsweise in den Hoch-gebirgen n. dem arktischen Gebiet verbreitet; wegenihrer reichbliithigen Jnflorescenzen u. ihres rasigen! Wuchses sind viele Arten beliebte Zierpflanzen. Be-kanntere Arten sind folgende: X. Blätter nicht mitKalk ansscheidenden Grübchen versehen: 1) 8. tri-äachäitss T,., einjähriges Pflänzchen mit kleinenfleischigen, klebrigen, dreilappigen Blättern u. klei-nen Blüthen; ans Sandboden, an alten Mauern.Nahe verwandt 2) 8. ascsnäens L., in den Alpen.
8-uxikimAN.
Alle anderen bekannten Arten sind mehrjährig. 3)8. Aranuiata 1b., mit nierenförmigen, gekerbtenGrnndblättcrn, in deren Achseln sich fleischige Knöll-chen entwickeln, n. mit langgestielten, weißen Blü-then; ans Wiesen n. Tristen, stellenweise häufig. 4)8. rotimäikoüa H., mit rundlichen, gekerbten Blät-tern , reichbliithigen Jnflorescenzen u. weißen Blü-then mit rothpnnktirtcn Blumenblättern; Staub-blätter pfriemlich; in der subalpinen Region der Al-pen, an schattigen Plätzen. 5) 8. Oenin 11. (fälsch-lich 8. punctata, Jehovahblümchen), mit zahlreichenVarietäten, mit rundlichen oder verkehrteisörmigen,langgestielten, gekerbten od. kcrbig-gezähntcn Blät-tern, reichbliithigen, ans Dichasicn zusammengesetz-ten Blüthenrispen; Fruchtknoten wie bei der Vori-gen frei; Staubblätter keulenförmig; Blumenblätterweiß mit rothen n. gelben Punkten, ans denen mandas Wort Jehovah in hebräischer Schrift zusammen-setzen will; in den Pyrenäen und Irland heimisch,vielfach in Parks n. Gärten zu Einfassungen ver-wendet; ebenso 6) 8. umbrosa, L., mit dickeren, kür-zer gestielten Blättern. 7) 8. sarinsntosa, L.. mitrundlichen, gewölbten, behaarten, langgesticlten Blät-tern, langen Ansläufern n. reichbliithigen Blüthen-rispen; Blumenblätter von sehr verschiedener Größe,spitz, weiß, gelb u. rolh punktirt; in China n. Japanheimisch, beliebte Zierpflanze, bes. als Ampelpflanzeverwendet. 8) 8. üirculus 1b., mit lineal-lanzctt-lichen Blättern an einem wenigblüthigen Stengel n.mit goldgelben Blüthen; in Torfmooren der ganzennördlichen Hemisphäre, bes. im arktischen Gebiet n.am Fuße der Alpen. 9) 8. äocipions (fälsch-lich 8. casspitosa), dicht rasig mit handförmig-3- bis7-spaltigen Blättern u. linealischen Abschnitten, baldkahl, bald mehr od. weniger behaart; Blüthen ziem-lich langgestielt, weiß, mit halbnnterständigemFrucht-knoten; im Harz n. anderen mitteldeutschen Gebirgen,am Rhein n. westlich desselben, namentlich auch inEngland; sehr beliebte Zierpflanze zu Rabatten.Zahlreiche verwandte Arten in allen Hochgebirgen,so namentlich 8. moscirata 8. sxarats, PM.
in den Alpen, 8. trikurcsta, Ke/rvack. u. 8. Fsrani-oiäss H. in den Pyrenäen, 8. irxpnoiäss 1-. imsüdl. Spanien. 10) 8. airoiäss 1b., rasig, mit dicken,linealischen Blättern n. armblüthigen Rispen; Blü-then gelb oder dunkelgelb; an quelligen Plätzen derAlpen sehr verbreitet. 6. Blätter am Rande mitKalk ansscheidenden Grübchen versehen: 11) 8. 6c>-tzäsäon 1b., mit znngenförmigen, knorpelig gezähn-ten n. gewimperten Blättern der Grnndblattrosette,pyramidaler reichblüthiger, zusammengesetzter Blll-thenrispe u. weißen Blüthen; in den Centralalpen.12) 8. Xiroon mit schmaleren n. kleineren,
znngcnsörmigen, knorpelig-gezähnten Blättern undweniger reichblüthiger Rispe; in den ganzen Alpenverbreitet, auch in andercnHochgebirgen. VerwandteArten: 8. crustata l^sÄ., 8. longit'vlia, 13)
8. cassia 1b., mit kleinen, linealischen, graugrünen,znrückgekrümmten Blättern u. armblüthigen Rispen;in den Alpen verbreitet, bes. auf Kalkboden. 14) 8.oppositikolia 1b., mit niederliegenden Zweigen, klei-nen gegenständigen, gewimperten, verkehrteiförmigenBlättern u. einzelnen lilafarbenen Blüthen; in deralpinen Region, bes. auch in der Nähe von Glet-schern. 8. crassitotia, 1b. ist — LsrAsnia dikolia.Aloenck. Engter.