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Shtpfcroi'ljbut -
•giftig, f. Snpfergifte. ®ie mit ffüd£»tiger ©äure wer-ben betm©lüpeu gevfe^t, wobei Äupferoppb guriid«bleibt; burd) ©(üben mit $ople werben fte allegtt STietatt rebucirt. ®te SBeingeiftflamme wirbburt^f $. grün gefärbt. — ©inige . 8 . finben ftd;im fOiitieralreicpe (f. fiupfer II.), ©puren babottenthält bie Sfcf ererbe, wenigftcnS pat man inber ^ßflangenajd^e (f. fpottafdjc), fowic in ber Slfcpeeiniger jEbjtere u. tpierifiper Organe nadjgewiefcn;fünftlicp werben fte bargeftettt bitrcp Sfufiöfen bonfittpfer, Shtpferoppb ober beffen Hpbrat in berbetreffenben ©äure, bie unlöslichen ( 5 . 53. ba§Joblenfaure ©alg) burd; gälltutg eine» löslichenÄupferoppfatgeS mit einem ailfalifalge. $ie lös-lichen S. jeigenfotgenbeSJeactionen: ©cpwefelwaffer»fioff ergeugt einen fcproargeu, in ©algfäure unlöslichenSWeberfcpIag bon ©cpmefelJnpfer; Sali- u. Slatron«lauge geben einen grünlid;=blaitenSiiebcrfcplagbonjfupferoppbbpbrat, ber beim Soeben febtnarg wirb,getbiffe orgauifd;e ©ltbffaugen (Quder, SBeiuftein-(äure) berginbern biefe gätlmtg; Stmmoniaf wirftanfangs wie Kalilauge, ber entltebenbe Slieber»febiag löft ftch aber in iiberfdgüffigem älmntouiafleicht mit intenftb bunfelblauer garbe auf, inbemftch ein S?upferopgb=9lmmoniaffaIg bilbet; fohlen-fattre Sllfalicn fällen blaues, bafifcp fobtenjaureSJhtpferoppb, baS beim ©tpi^en ebenfalls fcpwarg»braun Wirb; gelbes 33lntlaugenfalg gibt einenebarafteriftifeb gefärbten rotbbraunen Sfieberfcplag,•ber aud; bei ftarfer SSerbünnung noch gut wahr-nehmbar ift. Seidjt opgbirbare SÄetalle, wie ginn,®lei, ©ifen sc. fd;lagett auS S-n metallifdjeS Sttpfermieber; eine blaute SKefferflingc, ©tricfnabel st., 5 . SB. überlebt fiep and) in febr berbünnten, bef.etwas angefäuerten Sdöfmtgen mit einer rotbeitHaut bon Supfer — ein böd;ft empfittblidjcS unbfebr bequemes SKittel, um S. in glüffigfeiteit(©peifen afler 2lrt, ©fjig, ^Branntwein sc.) nach»gnwpifen. Set?«.
8 upferopl)&ul,©uprooppb, Cu 2 0, 53erbittb«ung bon Supfer u. ©aiterftoff, finbet fich in berStatur als Diotbfupfer unb wirb am bequem»ften bargeftellt, inbem mau eine Supferbitriot*löfiutg mtt fo biel fEraubenguder (ober gruept«guder) belfert, baß bei 3 lt fa (5 bon überfepüffigerSalilange fein Stieberfcptag entftebt u. bie bttnfel»blaue gliiffigfeit erlji( 3 t; es fcheibet ftch fofort einanfangs getbrotper, bann fcparlacbrotber Sfieber-fcplag aus, ber, wenn man ihn in biel falteS SEBafferbringt u. bann troduet, ein fd;öu rotbeS, frpftatli-nifdjeS Sßulber liefert; läßt man bie buitfelblaueglüffigfeit, ohne fte 311 erbten, längere 3 cit ftetfen,fo fcheibet ftch baS S. in rotben StpftaKen aus.— SaS S. iß in Sßaffer unlöslich, üt Slmmoniafdagegen löslich, bie farblofeammoniafalifcpeSöfungwirb an ber Stift burd; @auerftoffaufnal;me rafcpblau. ©aljfäure berwanbelt es in Sfupfercblorür;ftärfere ©äuren geben bamit ein Slupferoppbfalgu. metatlifcbeS Tupfer. ©laSfliiffe werben burepbaffelbe rubiurotb gefärbt. Setter.
Sfupfcrophbufhljbfat, fiupferbpbroopp»bul, ©uproijpbrat Cu 2 (HO) 2 , SBerbinbung bontupfer niit@auer[toff u.SBaffcrftoff, entftebt in gormeines gelben frpftallinifdjen ißulberS, wenn eineSöfung bon Knpfercplorür mit ®ali« ober Sfatron»lauge gefällt wirb. ®S geljt fdjon an ber Suft
— SJupfciftaljl.
bureb Slufnabmc bon ©auerftoff in Oppbbpbratüber. Ses'cr.
Shtpferopljöulfctlge, ©uprofalge, djem-Öer«biubungcu, weldjc cntjfepen, wenn Jiupferoppbul«bbbrat auf gewiffe, fcpmäd;ere ©äuren einwirft,inbem ber SBafferftoff ber ©äure burd; baS grnci»wertpige ©oppelatom (Cu 2 ) bertreteit wirb, ©iefinb noch wenig betamtt tt. berwaitbeltt ftch außer«orbeutlicp leicht in Äitpferoppbfalgc. Sc^cr.
Supferpeäjerj, SJfineral, ift amorph, erfebeint[talaftitifcp, berb u. als Überäug, bott leber» bisfaftanienbrauner garbe, ,§ärte 3—5, fpec. @em.3,o—3, 2 , ift ein ©emettg bon Sfupferoppb u. läijcn«oppb mit Saffer u. Stiefelfäure u. gebt bei bentffiorberrfeben beS SifcnoppbeS in baS rotpe Siegel«erä über.
Sitpfcrpvnparate, 3'tbereitungcn aus Sfupfer,welcpe als Heilmittel in Slpotbefen aufgenommen,jept noch wenig im ©ebraud) finb; allgemeiner u.fidjerer ifi ihre äußere Slnwen.bung. ©S gepörenhierher in erffer Hinficbt baS fcpmefelfaure äupfer»antmonium, ber ®upferbitriol äu Slugenwäffern imUlugeufteiit.
Stttpfcffdjtefer, eiu mergeliger bituminöfer©d;iefer ber 3ed)fteinformation, führt Supfercräe,tpeilS in reinen SluSfdjeibungeu, tbeilS gleichförmigburch bie gange SJfaffe bertheilt; reich au istgenfittb bef. bie unteren Sagen, fo baß fie auf Äupferberfdjmoläen werben, wie im SJfanSfctbifcbeu; bef.wichtig finb bie gableeidten gifebüberrefte im St.)bgl. $ertnifd)e gormation.
fhtpfcrfdjlctttgc (Snpferotter, Sbupfernatter,Copperhead), bie ^reiiäotter.
Sttpferfdjnticbc , Hanbwerfer, bie tneift ausÄupferblecb burch Äaltbämmern n. Siegen aüerlet©erätbe fertigen, als ®effel, ©eftiüirapparate,'ßumpen, Sichren, SBeden, SErichter, ®ad;platten,Siimten sc.
ShtpferfdjWärje, SJZineral, finbet ftch fietsamorph, tn traubigen ob. nierenförmigen Sfiaffen,berb tt. eiitgefprengt, als Überättg u. Slnflug oonbränuliebfebwaräer, ins SBläulicbe übergebenbergarbe; beftept aus Snpferoppb, ©ifeitoppb, SJian«ganoppb u. SBaffcr; finbet ftd) gu Sauterberg am§arä, gteiberg u. a. O.
Supferftlberglattj , fo b. w. ©ilberfupfer«glaitä-
Supferfmatogb, fo ». w. Sioptas.
Siitpferffalll nennt man eine Oerbittbung bonÄttpfer mit ©ilicium, welcpe mau in ber Seifeerpält, baß mau 3 SEple. fiiefelfluibfalium, 1 ®bt.Siatrinm unb 1 SEpt. Supferfeile fo weit erpipt,baß bie SKaffe fchmilgt unb ftep mit einer leicpt«flüfftgen ©cplade bebedt. Sie fo pergefteHte Se«giernng, welcpe 12 % ©ilicium enthält ift feprpart, weiß wie SBiSmutp, ebenfo brüchig u. fcpmelg«barer als ©Über, ©ie fantt bagu bienen ©ilicium»fnpferlegierungen bon geringerem ©iliciumgcpaltäu bereiten. Siefe Segiermtgen nepmen mit berIDienge beS ©iliciumS an Sepitbarfeit ab, pinge«gen an Härte gtt ttub finb oöllig homogen, ©ine4 , 8 “/„ ©ilicium paltenbe Segierung ift fcpön brottäe«farbig, fcpmelgbar wie gewöhnliche Stenge, pärterals biefe, weither als ©ifen, bearbeitbar wie lepte«reS n. läßtftcp guSrapt auSgiepett, ber bie geftig«feit beS ©ifettS befipt. ©tapel.
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