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Bd. 11 (1877) Jökul - Lainez
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707
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ShtyfiaMeftttcttät

in; (©etartoppramiben), bagegen jebeS trtflitteSpriSma auS 2 $emipriSmen. ®iefe ißartiat»

! formen ftnb ebenfalls offene gönnen unb fijnuen! nur in Kombinationen Borlommen. Sitte in berj Statur Dorlotnmenben Irpftattifirteu Körper, fomieSie lünfilicb bargeftettten Irpftattifirbaren ©ltbftan«j jen erfheitten in gönnen biefer 6 ©pfterne; bod)j Ijat fDtitfdjerlih für ben uitterfhroefligfauren Kall! u. baS falpeterfaure Ouedftlberoybbui ein befonbereSS»fpjtem angenommen, meldjeS baS bifHnifc^e(bemianortbothpe) K«fi)ftem genannt tuirb.

©ehr oft fommett bie K«e nic^t frei n. Bofljlän*big auSgebilbct in ber Statur Bor, fonbern geiuöbtt«licp in großer Sliigabt neben, über u. burdj eittatt«ber gelagert, moburd) Aggregate entfielen, genadjbent nun in einem Slggrcgat bie gnbiBibitenjelbft bentlid) erfennbar fiub ob. niept, u. je nad)=bem im erften gatte nod) eine freie SluSbilbttngj ber K*e ftattfinbet, unterfheibet man: trpjtalli«

j firte Slggregate mit beittlicb erfennbarett unb

frei aus frpftattijirteu gubioibiteit, Irpftalli»nifepe Slggregate mit nod) erlennbaren, aberuiept frei auSgebitbeten K«ctt (pbanerolrpftattinifhe)ober nidjt unterfepeibbaren K«ett (lrt)ptolrt)ftatti*nifhe Slggregate). ®ie Irpftattiitifhen SlggregateI unterfheibet man and) nad) ber ©roß eher gubioi«buen als malrolrtjftalliitifdje mit größeren,i u. milrolrpftallinifhe mit fel)t lleiuett gilbt«

! bibueti. Ein Slggregat bieler um« u. übereiitaitberin regelmäßiger Slnorbnuiig um einen ob. mettigeißmilte gebilbeter K=e nennt man K = gruppe,bereit gormen tugelig, ettipfotbifd), fphärotbifd),traubig, nierenförmig, fnollig, garbett«, biifhel«,feil«, fäd)er=, rab« lt. rofcttcuförmig fein löunen.

: Eine K«brufe ift ein Slggregat Bieter neben ein«

aitbcr auf einer gemeinfdjajtltdjen Unterlage ge-bilbetcu K=e; fte ift geroöbitlid) unregelmäßig unboft Bon allen ©eiten gejd)loffen unb tjeifjt bann®rufettböble; bitbet fie einen ^o^lett, jpbärot»bifdjeit Staunt, fo peißt fie ©robe; fittb bie gu>bioibuen febr fleitt, fo gebt bie ®ntfe in einebrufige Krufte ob. Überzug, bei febr fteinenK-ett in eine ©rufenbaut über. Set größerenK»en finbet mau bef. häufig eine getoiffe Uttoott«lonunenbeit u. Unregelmäßigleit in ber SluSbilb"uttg berfelben, meldje fid) tbeilS auf bie uuüoll«lommeue Sntmidelung bergläd)en, tbeilS auf bieungleiche Entfernung berfelben Dom K«mittclpunlt(ungleiche Sentralbiftauä) begiebt; bod) bleibt bieSage ber glasen, alfo bie ©röße ber Kauten«minie!, immer biefelbe, toeSbalb amb nur biefebei ber SKeffttttg ber K=e bie inefentlid)ett Elementefuib. ®iefe SJteffung ber K«e (Krpftattontetrie)erfolgt mit §ilfe ber ©oniometer (f. b.). Ob«gleich ein u. biefelbe ©ubftanj in ber Sieget bie»felbe K*fornt ober gormen berfelben K-reipe geigt,jo gibt eS hoch gälte, too berjelbe Körper 2 me«jentlüp Berfcpiebeite gormen Berfdjiebener K-reipeubefipt; man nennt biefe Erfheittung ®imorppiS«mnS tt. bie Körper felbft bimorpb (f- b.). gfo»ntorpbiStnuS nennt man bie Eigenjdjaft jroeierober mehrerer nerfdjiebetter ©ubftanäen, in ben*felben ober pöhft ähnlichen gormen beffelben©bfternS gu lipftattifiren. Unter fjeteromerieSerftebt man bie gäbigleit jmeier SSerbiiibuitgeitOon gleicher K=form aber uerfepiebener cheurifctjer

ßvtjftaHifation.

3 ufammenfe( 3 ung, äufammett gu IrpfMiftren. Einebefonbere Eigenti)ümlid)leit ber K«e ift ihre ©palt»barleit, b. b- ber ungleiche 3 ufantmenbatig berfleiufteu ®t)eitdjeu nah oerfhiebeuen Stidjtuitgen,infolge beffen jebeS K*inbioibuum nah beftimmtenSühtungett (SBlätterburhgättge) pin fpaltbar ift u.mobnrh bie Entftebung ber ©pattungSflähcuu. ©paltungStamellen gegeben ift. ®iefe oer«fhiebene leihte ©rennbarleit eines K«S nah Oer»fhiebeiten Siicptungen geigt ftd) uiht nur bei me«hanifher, fonbern aitcp bei heutifher Siumirfuug,iitfofern nämlih bei ttiht ä u vajhcr SluflöfimgIrpftattinifcper ©ubftanäen baS uugelöft bleibenbe©tuet in ber Stid)tung ber 53lätterbnrd)gänge Ster«tiefungen u. Stiefeit geigt ob. attd) eine ber §aupt*formen beS K»fbftentS anuimmt, bem ber betref«fenbe Körper äugepört. Saßt ftd) an einem K. eine©pattungSflähe nadjmeifen, fo finbet auh ©paltebarteit nah allen glähen berjenigeu K=form ftatt,än melher bie erftere gehört. ®ie bttrd) ©palt«mtg ber K«e entftaubenen gnbioibueit nennt man©pattungSformen. 3 U bext ben K=eit eigen«tbümlicpen optifdjen Eigenfdjafteit gehören bef. bie©oppelbredfitug (f. b.) u. ber ©ihrotSmitS(}. b.). gn Bieten K«ett tnirb bitrd) ©cmperatitr«bifferenjett Eieftricität (}. b. A. VIII.) erregt,matt nennt biefelbett bann pproeleftrifh. ®ieSBiffeitfhaft oott ben K=ett u. ber ©efeijmäßigteitihrer natürlichen Eigeufhafteit beißt Krpftallo*logie; fte gerfättt in Kepftaltographie, mcldjeftd) mit ben ©eftattuugSgcfe(jcn u. ber S3efd)reib»uttg ber K»foruteit befdjäftigt, Krpftallopbhfil,meldje bie pbpfitalifhen, unb Krpftallohemie,meld)e bie hemifhett Sigenfdiafteit ber K«e tt. beithemifhcngufamiiteubaug berfelben mit ber äuße«reit gönn behanbelt. SIgt. Stammeisberg, Ikl)r*bud) ber K«litnbe, Serl. 1852; Dtaumamt, Scl)r*buh ber reinen u. augemaubteit Krpftattograpbie,Spä- 1830; ®erf., SlufangSgriittbe ber Krpftatto»grapbie, SpJ. 1850, 2 . Sliift. 1854; ®erf., Eie«mente ber theoretifd)enKrpftattograpbie, ebb. 1S56;©hrauf, Sehrbud) ber Krpftallograpbie u. SJiinc«ral«3)torpboIogie r SBien 186668; Kopp, Siuleit«ung in bie Krpjtattograpbie, S3raunfd)ro. 1862;©abebed, ©uftao Stofe Elemente ber Krpftatto»grapt)ie, 53erl. 1873; ©rotl), SPhbfilalifhc Krp«ftattograpbie, Spg. 1876. «eßmamt.*

Krijftanclcltricitiit (©bermoelettricität berKrpftatte, ^proeleftricität), f. Eleltricität A. VIII.

Krljflallfovm, f. Ktpftatt.

Krtjftaflglßi, f. u. ©las.

Krtjflnllitt, f. ©lobttlin.

Krljftallinifh, f. Krpftatt.

SrtjftaHtfatioxt, Ki-pftattbilbuitg, bie tußevnnjjSer Eobäfiott, burh meihe fid) meift beim Über«gange eines Körpers aus bettt tropfbar«fIiijfigcitober gasförmigen Slggregatguftattbe in Seit fefteit,bie tleiuften ©peile 3 U matbematifh genau be*fttmmten, nott ebenen glädjett begreitjten gormen,Krpftalleit, Bereinigen. ®ie uteiften ©toffe fuibber K. fäljig; nur bei meuigeu ift cS bisher itcd)niht gelungen, fte in Irpftattifirtcm guftaitbe ,juerhalten; ein Körper, ber beim Übergänge in b.ttfefteit Stggregatjuftanb leine Krpftattform attttimmt,mie ©laS, Ißeh r ©ummi u. a., b e 'ßt amorph»gtt bett flüfftgeit ob. ©aSjuftanb tömien bie mei«

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