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fireglitigctt — ßreibcformation.
in 1875. Sin fcbr großer S^eit feer gabrifateBon fl. gebt in außcrbeutfche n. namentlich über«feeifdfe Sauber; fo repräfentirten feie auS feemEoitfufarbegirf Ä. im ^faßre 1876 nad; SRorb-amcrifa allein eyportirten Säaaren einen SäertßBon 7,908,112 M. ©ie ©tatet beftfct eine ©eibett-troduungS-Slnftatt, feie 1876: 479,358 kg conbi»tionirte, große Färbereien, Slppvetnranftalten, eineEifengießerei, fomie äRafdpuen-, Slnilinfarben»,@chmefel[äurc«,£)olgcfrig»,l]3arfetfußbobeit»,©eifeit.unb 2Bad)5tHd;-gabrifen. .§ier 23. (juiii 1.758,©ieg feer SUlürten unter bem §crgog Boit Statut»fdjmeig über feie graitgofcit unter bem ^ringen BonSlermont; am Qaßrcltage ber ©d)Iad;t 1858inttrbe auf bem äHahlpIaß ein ©etifmal erridftet,JJrcglingcn (Sreglingeu), Stabt im D6eramte3Jiergcnt(;eim beS tuürttemberg. (jagftfreifeS, anbet ©attber; Seinbau; 1871: 1260 Em. — $nber fRäße fete 1334 erbaute, gotljifdje §errgottSfirdje (ehemals SBallfahrtSfirdje). fl. ift feit 1349©tabt, gehörte in früheren geiten gu §ohettlohe,fant nach meljrfadjcn SSedjfeltt ber fperrßbaft anSlnSbad) u. im Saßre 1810 an SSiirttemberg.
)©tabttm&örjm.söe5.(Rumburg (Dfterreid)), in bem reigcnben ©l;ate beSS=bad;eS, ©tation (S-9feubörfl) ber Säßm. (Rorb=baßu; ©pital, (Bierbrauerei, ©laSraffittcrie, Saunt«wotleumeberci, ©idjorieitfabrif; 1869: 2569 Em.2 ) (5Rieber«Ä. u. Dber-S.) 2 ©örfer unter eilt»aubet u. mit fl. faft gufamiitenbängeub; Saunt»molleumaareit« unb Seittenmeberei, ©laSßütte (.eineber ältefteit in Soßinen), gabrifatiou Bon ©iebeu,Saummolleit- u. Seincttgmirne ac., Steilheit, 3Rüß«Jen; (Rieber-fl. 1954, u.Dber-fl. (mit @d)öu-felb) 1902 Ein. $• Sc™«-
Stfcid) (flraid)), 65 km langer (Rebettfluß beS(Rheins in Sabctt, eittfpringt bet ©ertingeit imWürttemberg. Dberantt SRaulborn u. miinfeet füb«tneftl. Bon ©cbwe(3ingeit. (Rad) ißm benannt ift berS«gau, ©egettb an ber fdjmäbifdßen u. frättlifcßeii(Strenge, gmijdjett §eilbroiiit, fßforgheitn, Säimpfenu. bem (Rhein, etiua 45 km (ang tt. breit.
Sretfec, 1) (Creta), ein meißeS, erbigeS(Kitteral non feiiterbigem Srnd), färbt ftar! ab, iftleicht gerreibtid), unburdifidjtig, für ftdj faft uu»fcßmelgbar unb ftar! hW'ojfopifd). ©ie befteßtans foßlettfaurem flalf n. finbet fid) feljr Derbreitetin ber nad) ißr benannten Areiberormation (f. b.)auf ber Sfnfel (Rügen, itt g-ranfreid), Eitgtaub,§ottaitb it. ©änemarf. 9lacß EbrenbergS Unter*fudjnngett befteßt bie A. aus Jaltigeu Qhtfuforieit«pattgern. 2Ratt beutlet fte gum ©djreibett, iniitaudjeit ©egettbeu bient fte als Sauftein; febjrnerbreitet ift ißre Stmoenbung als tneiße Farbegum Slitfireidien u. in ber SRalerei, entweber fürfid) ober mit anbern weißen garbeit uermifdjt. ©ieIjiergu gereinigte fl. fouuiit als Sßienermeiß, Blancde Meudon, Blanc de Bougival, Blanc d'Espagnein ben §anfeel. ©ie bient ferner mit ©ips gemifdjta(S ©nttib gu aUerßanb §olgnergieruitgeit, meldjenergolbet ober Berfilbert werben folleit, ginn ipufjeuBon metallenen ©egeuftänbeii, gu flitt u. fetter-fefteit ©i^melgtiegcln; gebrannt gibt fte einenguten SWörtel, in ber Saubtuirtßfdjaft benn(3t manfte gur Serbefferung Bon naffem, tßonigem Soben.©ofi fte eilte gleichförmige Sefdiaffeitljeit u. ein
feines florn erhalten, fo wirb fte gemahlen ttnbgefdjlämmt u. in Splinfeer- ober flu^eufornt ge.brad)t. (®efd)läntmte fl., ©d)lämm-fl.). Ehe-mals mürbe fte audf gepulocrt u. gefdjlcimmt (Cretapraeparata) itt ber SMebicitt gegen Sblagenfanre,©obbrenitett :c. gebraudjt; ©ßierärgte braunen ftebef. bet ©urdjfätlen u. flolitett ber flälber. ®iemeifte fl. fornntt Bon (Rügen, attdj aus Euglatibunb ©änemarf als SaHaft über bie ©eepläftenai^ ©eiitfd;(aub; 2) mehrere anfeere farbige Erb.arten, fo: Sratttte fl., fo B. tn. Aölntfdfe Erbeober Umbra; Srian^otter fl. fo n. m. ©ped-fteiit; ©elbe fl., fo B. tu. ©elberbe; ©rüne S.,fo b. tu. ©rütterbe; §olIättbifc^e fl., feinetneiße flreibe, wirb beim Verfertigen beS Siegel-lads gebraust. Sit^ograplßif d)e fl. ift eilte ausSBadjS, Seife, ©atg, SBaüratl), SdjeHad u. SRußbereitete fdpnarge, fettige SWaffe, mit melier mattbeim SitßograplRreu auf bie Steinplatte geidfttet;9lo tße fl., fo B. m. (Rötßel; Sd;roarge fl., fo n. tu.3cid)iiettjd;iefer; Spattifc^e u. Beuetianifcbefl., fo n. w. Specfftein. ®od) wirb bie farbigeSdjrcibfreibe titeift bnrrb Seimifdjett Bon garit-ftoffeit beim Schlämmen ber fl. faöriart. Sungd.
Srcibcformnfiott, eine gu‘ben mefogoifdjenFormationen gehörige ©d^ic^tengruppe, bereu @e<fteiite an Berfd;iebeneit Orten auffällig Berfdjiebenftttb; halb Ijm'fdjeit bie tneiße ©d;reibfreibe unb©rüufanbe, balb nur ©aitbfteine ober mergeligeflalffteine, faltige SRergel tt. plajHfcpe Eßoite Bor.Sit Engtanb n. 92grattfreid), roo bie tneiße flreibeeine große Verbreitung befi( 5 t, nannte man biefe©ehießtengruppe fl.; ©rfinfanbforntation, Weitin Seftfaleit utib SMlnterifa glaufonitifdie SRergelauftreteit; Ouaberf orntatioit, weil itt ©adffen,Söhmett u. ©cbleften Ouaberfaubfteiite Borwalten.2lm f)äufigjlen ftttb bie Ouaberfaubßeitte, mel^ebalb fein, balb grobföruig, ober auch als Eoitglo«rnerate gnmeilett frpftaHiitifd) anSgebilbet tt. bur^ein tljoiiigeS, (iefeligeS ober eifetifdjiifftgeS Sittbe»mittel Berbuttbett finb, felteiter Bon mächtigen,lofett Onargfanben, roie tn (Belgien, bei Sad;eit,in fRem-gerfep in Olülmerifa, Bertreteu werben,©ie ©rüHfaubfteiite ober glaiifonitifc^eit ©aitbßeitieftttb bttrd; ©laufonitfönichen grün gefärbt, ©ie©d)id;tuug ift oft nur in großen 3®if<heiiräutnettbetner!6ar mtb eine häufige nerticale Qerflüftuugoentrfadjt eine quaberförmige ober pfeilerförtttigeSlbfottberuttg. ©rößere SBefeeutuug in ber fl. habenauih bie mergeligen flalffteine u. SOJergel; fte ftttbtiteift grau ober gelblich-weiß, jowie büititfd)icfetig,gutn ©heil 7cid; an grünem ©lanfottit (©(nufonit-tnergel); (td)tgrau, thouig, oft glaufouitifch uttbfällig mit feiiterbigem Srttch tt. gitttt ©heil etwasfiefelig (fpiäner); weiß ober hellgraii, feitterbig tt.weich, oft glaufoititij^ (Areibemergel); grau Bottbmtfleu giantmeit burdjgogett, reich au öuargfattbtt. fdjieferig (Ftanttneniitergel). genier treten inber fl. reine, größtentbeilS bid^te flalffteine u. uer»fchiebcue Sitten uott Sdtretbfreibe auf, weld;e we-fentliib aus mifroffopifch (leinen goratniniferen tt.flalfgebilben befteht. ©ie weiße ©chreibfreibebilbet, wo fte auftritt, gientlich bas höchfte DttBeanber fl.; fie wirb bet SRaftricht non einem flreibe-tuff überlagert, meldjer faft nur aus gragtneutennott Si'hogoett, goratniniferen, ©djinobermen uns