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Katechismus des Radfahrsportes
Entstehung
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Die Bereifung.

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Drahtringe bewirkten mechanischen Befestigungs-method e.

Bei der elfteren Art, deren sich die meisten deutschenFabriken wegen ihrer Einfachheit und Festigkeit fast aus-schließlich bedienen, hält der ausgepumpte Pneumatik vonselbst in der Felge fest. Dies geschieht dadurch, daß derMantel, die äußere Decke an ihren: untern Ende zu zweikräftigen Wülsten verstärkt ist (s. Fig. 44, 45, 46), welchegenau in die entsprechenden Ausbuchtungen der Felge passen.

Außer diesen: vielverbreiteten System findet auch nochein anderes Anwendung, welches besonders der Dnnlop-Reifen aufweist. Hier ist der Radreif selbst so gestaltet, das;er zu beiden Seiten in: Innern Furchen bildet, in die zweiDrähte gelegt werden, welche den Mantel um so fester andie Stahlfelge Pressen, je stärker der Luftschlauch aufgeblasenwird. Die an den Seiten befindlichen Drahtringe habengenau den Umfang der Furche, sind aber kleiner als dieRänder der Felge, sodaß es unmöglich ist, daß sie darüberhinwegleiten. Somit liegt also auch hier eine sichereReifenbefestigung in der Felge vor.

Wie gesagt, ist aber die einfachere, oben erwähnteBefestigungsart besonders in Deutschland die verbreitetste,während im Auslande wohl mehr das Dunlop-System, speziellin Amerika dereinfacheLustreifen (8 in 6 - tnbs -, Ein-

ES

Abb. 47. Dunlop-Reife».