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Bd. 7 (1876) Eckzähne - Ferdinand
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Erichson — Eric.

Käfer der Mark Brandenburg, Berl. 1837—39; in.«eiterer Ausführung: Naturgeschichte der InsektenDeutschlands, später fortgesetzt von Schaum, Kraatzund Kiesewetter; Entomologische Berichte, Berl.t838 ff. Über Staphylinen, 2 Bde. das. 1840.Er redigirte auch nach Wiegmanns Tod dessenArch. d. Naturgeschichte. r.

Erichson (d.i. Erichs Sohn), Iohann, geb. 1728-u Skalasell in Südostisland; studirte seit 1748 inKopenhagen, wurde 1755 Pros, der Jurisprudenz inSoroe, spater Mitglied der neu constituirten Kam-mer, Staatsrath und 1779 Beisitzer des höchstenGerichtshofs, 1781 Bibliothekar der königl. Bi-bliothek u. 1783 Director der Akademie in Soroe.E. stürzte sich 1787 bei Christianshavn in dasMeer. Er stiftete 1789 die Isländisch-literarischeGesellschaft in Kopenhagen u. hat großes Verdienstum die altnordische Sprache u. Alterthümer; unterfeinen Schriften ist bes. wichtig die Ausgabe desl. Bandes der Sämundischcn Edda.

Ericht, 1) See ans der Grenze der schottischenGrafschaften Jnverneß u. Perth. 2) Nebenfl. desIsla in den 2 genannten schott. Grafschaften.

Erichthomos, 1) so v. w. Erechtheus. 2) E.,Sohn von Dardanos u. Bateia, König von Troja,der reichste der Menschen, Vater des Tros. Erhatte 3000 Stuten, deren einige, von Boreasträchtig, 12 Füllen warfen, berühmt durch unge-heure Schnelligkeit.

kncmeao, so v. w. üricaeoLs

Ericsson, 1) John, berühmter Mechaniker,gib. 31. Jnli 1803 in der Prov. Wermland inSchweden, wurde Cadet beim Jngenienrcorps,trat dann in die schwedische Armee ein n. wurdebei der Vermessung von Nordschweden angestellt;1828 reiste er nach England, wo er sein Problem,die Calorische Maschine, zur Ausführung zu bringengedachte. Seine Versuche mißlangen jedoch; beider von der Liverpool- und Manchestereisenbahn1828 ausgeschriebenen Concurrenz für die besteLocomotive wurde er von Stephenson besiegt.Später ging er nach den Vereinigten Staatenvou Nordamerika, wo er mannigfache Erfindungenin der Mechanik machte; er verbesserte die Schrau-benmaschine (Propeller) rc. für Schiffe, construirteein sinnreiches Instrument zur Messung von Ent-sernungen auf der See, ein hydrostatisches Eich-maß zur Messung gepreßter Flüssigkeiten, einenreciprocirenden Flüsstgkeitsmesser, ein Alarmbaro-meter, ein Pyrometer, einen rotirenden Flüssig-keitsmesser. Seine Calorische Maschine rechtfertigtenicht die davon gehegten Erwartungen, obgleicher derselben 1856 wieder eine verbesserte Formgab. Während des nordamerikanischen Unions-krieges erwarb er sich durch Constrnction desPanzerwidders Monitor, der am 9. März 1862den südstaatlichen Panzerwidder Merrimac ander Mündung des James-River in den Grunddohrte, ein wesentliches Verdienst. Er starb 1869zu New-Iork. 2) Nils, Freiherr v., Bruderdes Vor., geb. 31. Jan. 1802 in der schwedischenrandschast Wermland; war seit 1823 Officier beimjngenienrcorps u. trat 1828 in die Linie, in derer bis 1850 zum Obersten avancirte; 1838 bis^ ar die neuen Trollhättaschleusen u. wurde.1858 Chef der schwedischen Eisenbahnbanten, wel-Pierrrs Universal-Conversations-Lexikon. 8. Ausl, i

chen Posten er bis 1863 bekleidete. Er bauteferner die Docks in Stockholm u. führte die Ka»nalverbindung zwischen dein See Saimen n. derFinnischen Bucht ans. Bereits 1854 nobilitirt,wurde er 1860 in den Freiherrnstand erhoben u.starb 8. Sept. 1870 in Stockholm. i) r*.

Eridanus (a. Geogr.), mythischer Fluß, wel-cher im Nordwesten Europas auf den Nhipäenentspringen u. sich in den Ocean ergießen sollte;später deutete man ihn als den Po od. die Rhone,od. den Rhein, in neuerer Zeit sogar als die Ra-daune, weil die Phöniker an seiner MündungBernstein einhandelten.

Eridanus, großes Sternbild am südlichen Him-mel; in Europa nur zum kleinsten Theile sichtbar;enthält nach Flamsteed 69 Sterne, darunter einen1. Größe (Acharnar), acht 3. Größe rc.

Eric, Counties in dem Nordamerika». Uni-onsstaate 1) in New-Uork, unt. 42" n. Br. u. 79° w.L.; 178,699 Ew.; Conntysitz: Buffalo. 2) inOhio, nnt. 41° n. Br. u. 83° w. L.; 28,188 E.;Countysitz: Sandusky. 3) in Pennsylvania, unt.42° II. Br. tl. 80°w. L.; 65,973 Ew.; Countysitz:Erste, am gleichnam. See, mit gutem Hafen undlebhaftem Handel (290 eigene Schiffe); ausge-dehnte Eisenbahn- u. Dampfverbindnngen; Nord-amerika». Flottenstation; (1870) 19,646 Ew.

Erste (Lake-Erie), einer der fünf großen Cana-dischen Seen, erstreckt sich vom 60° 55' bis 65°34' w. L. (von Ferro) u. vom 41° 25' bis 42"55' n. Br., ist im N. von Canada, im O. vomStaate New-Iork, im S. von den Staaten Penn-sylvanien n. Ohio, im W. vom Staate Michiganumgeben. Länge etwa 400 Icm, größte Breite100 km, Flächenraum 28,400 fUsicm (615 HjM),größte Tiefe nur 26 m; dieselbe ist fortwährend imAbnehmen durch LieAblagerung von Thon-u. Sand-massen, welcheihm die einmiindendenFlüssezuführen.Höhe über dem Meeresspiegel 172 in u. 101 inüber dem Ontario-See. Er empfängt sein Wasserdurch den St. Clair-Fluß, St. Clair-See u. dieDetroitstraße aus dem Huronen-See, außerdemnoch durch zahlreiche Zuflüsse, von denen dieOuse-, Maumee-, Sandusky-, Grand-, Huron- u.Raisin-Rivers die bedeutendsten sind und ergießtes durch den Niagara in den Ontario-See. DerErste-See ist ziemlich reich an Fischen, namentlichan Weißfischen. Ans dem westlichen Theile findensich zahlreiche Inseln; die nördlichen (wovonPelbe-u. Middle-Jslands die bedeutendsten) gehören zumBritischen, die südlichen (wovon Cunningham diegrößte) zum Gebiete der Vereinigten Staaten.Seine vorzüglichsten Häfen sind: obenan Cleve-land; Buffalo, Dnnkirk, Erste, Sandusky, Toledo,Monroe (sämmtlich in den Vereinigten Staaten),Amherstbnrg, Port Talbot, Port Dover (L-imcoe),in Canada. In der Nähe der Küsten, nament-lich an der Westseite, ist die Schifffahrt durchdie Seichtigkeit, durch weit vorspringende Vorge-birge n. Klippen n. durch heftige Stürme, welchenamentlich in den Monaten Nov. n. Dec. vor-herrschen, sehr erschwert; dessen ungeachtet ist derE. der am meisten frequente der CanadischenSeen, da die Schifffahrt durch die Kanalverbind-nng mit dem Ohio, und durch diesen mit deinMississippi u. dem Mexicanischen Meerbusen; durchii. Band. 31