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Englische Sprache u Literatur.
ok tlw Inäuobivs seiöllgss), Pritchard (luguirissiiito tilg kll^vioLl lli8boi^ ob mau), Morell(Histor^ ob ?lülc>8ox>llx), Lecky (Hiotor^ obLlorals, Higtor^ ob Rabionalivm). Die wich-tigsten Metaphysiker der schottischen, Kant ver-wandten Schule waren Thomas Neid, DngaldStewart, Thomas Brown n. Sir William Hamil-ton. Als Gegner dieser Schule stehen John StuartMill (L^otsm ob io^io, krinoiploo ob xolitioalLoonowz-, Lxaminatiou ob 8ir LV. Iiamilbou'8xllilovoxli^ obe.) u. Herbert Spencer mit seinenSchriften über Psychologie, Biologie nnd gesell-schaftliche Statistik oben an. Die Rechtswissen-schaft hat, ebenso wie das englische Recht, sichwenig berührt von fremden Einflüssen auf natio-naler Grundlage entwickelt hat, in geringem Maßedie Aufmerksamkeit anderer Völker auf sich ge-zogen. Eine Ausnahme machen das völkerrecht-liche Werk von Wheaton (kriuoiplso ob IntsrnL-bioual Ia>v), einige staatswissenschaftliche (vonBrongham, Porter, düs xro§rs88 ob tlls Nation)u. rcchtshistorische u. rechtsphilosophische Schriften(Maine, tilg aneisnt iarv, u. verschiedene des airfdem Gebiete der angewandten Philosophie über-haupt sehr thätigen Herzogs von Argyle). Ansdem Gebiete der Naturwissenschaften ist dieenglische Literatur sowol durch Forschungen erstenRanges, als durch zahlreiche der Popularisirunggewidmete Werke bekannt. In der Zoologie sindneben vielen der Specialforschung gewidmeten meistinit werthvollen und ausgezeichneten Tafeln ver-sehenen Büchern die Werke von Darwin, Huxleyauch über England hinaus für die Wissenschaftmaßgebend gewesen. Nicht weniger haben in derBotanik eine Anzahl von mit großer Sorgfalt u.Kostspieligkeit ausgearbeiteten Prachtwerkeu überdie verschiedensten Floren der Erde die Fortschrittedieser Wissenschaft wesentlich befördert, wenn-gleich die Engländer in systematischer Forschunganderen Nationen nachstehen. In die weitestenausländischen Kreise sind die Arbeiten von Hookergedrungen. In der Geologie steht CH. Lyell, inder Physik Faraday, Brewster, Tyndall, in derChemie Wheatstone, Black, in der Astronomie A.Herschel, Aily, in der Mathematik Boole, Cayleyals Forscher ersten Ranges da, wie überhaupt ansdiesen Gebieten die wissenschaftliche Thätigkeit, de-ren Resultate meist in den zahlreichen Zeitschriftenniedergelegt sind, von sehr vielen Seiten ans ge-hegt nnd bei dem Reichthum des Landes durchzahlreiche Sammlungen und kostspielige Instru-mente befördert wird. In der classischen Phi-lologie haben die Engländer, im vorigen n. zuAnfang dieses Jahrhunderts durch Gelehrte vonunvergänglichem Ruf, Bentley, Porson, Elmsley,Blomfield, Gaisford vertreten, in der neuestenZeit verhältnismäßig geringe Leistungen aufzu-weisen (Arnold, Dnnlop); in Grammatik n. Lexiko-graphie beschränken sie sich meist, die deutschenLehrbücher zu übersetzen, wie sie auch in der Er-klärung und Kritik au deren Forschungen sich an-lehnen. Ihre Vertretung haben die PhilologenEnglands in 6Ia88loaI Lluasum und llourual obkbiloloZ)- (Cambridge). Zum Studium derAl-terthümer mußte selbstverständlich auch die Reise-lust der Engländer führen; gleichwol aber hat
England bis heute noch kein zusammenhängendesWerk über antikes Leben und antike Kunstaufzuweisen. Außer dem Werke von James St.John: Motors ob tlls maunorL, euatoma oto.ob bllo Luoisnt Orsolla, 1844, sind über Ar-chäologie noch manche schätzenswerthe Arbeitenvon Leake, Fellow, Head, Stanley, Forbes, Sharpe,Hamilton, Bailie, Falkeuer rc. erschienen. In dervergleichenden Sprachwissenschaft wurde der An-stoß, den schon 1751 James Harris durch seinenHermes gegeben, bald wieder unbeachtet gelassen,bis in neuester Zeit der anglisirte Deutsche MaxMüller (Osoturos ou bllo aoisnoo ob lan^uaAg)neue Anregung gab u. Nachfolge fand. Dagegenhat England Vorzügliches auf dem Gebiete derorientalischen Sprachen- u. Völkerkunde geleistet,nachdem schon 1630 Pococke den Anstoß dazu ge-geben. Abgesehen von der Reichhaltigkeit desMaterials, welches die zahlreichen, in alle Theileder Erde gesprengten Beamten gesammelt undwelches, in den von vielfachen gelehrten Gesell-schaften herausgegebenen Zeitschriften (s. AsiatischeGesellschaften) zum großen Theil aufgefpeichcrt,eine Erforschung vieler Partieen dieser Wissen-schaft erst ermöglicht hat, haben die einzelnenZweige ihre bahnbrechenden Vertreter gefunden:das altindische Sprachgebiet in H. H. Wilson,Colebrooke, Ballantyne, Williams, das nenindischein Shakespeare, Eastwik, Caldwell, Forbes,Beames, die Literatur, Religion u. Alterthümerin Muir, Wheeler, Cnnningham, Prinsep, Fer-guson, Thomas u. v. A., das arabische in Cnreton,Wright u. dem Lexikographen Laue, die persischenu. assyrischen Keilschriften durch H. Rawlinson u.G. Smith, die Aufhellung der buddhistischen Reli-gion in Hodgson, Spence Hardy, Davies u. A.Vor allen Dingen hat die durch die Liberalität derRegierung u. mehrerer Privaten herbeigeführtePnblication zahlreicher Originalwerke die Erforsch-ung der außereuropäischen Sprachen u. Literaturengefördert. Bedeutende Theologen sind: WilliamPaley (1743—1805, Llomsnbs ob Lloral anclpoliiioal I?liilc>8oxll^, uabural Hisolag;)'), derSchotte Thomas Chalmers u. der DisseulerpredigerRobert Hall (1764—1831). Groß ist die Zahlder Essayisten u. Llivesllaugoua rvritora, wiesie die Engländer neunen. Hier sind der humo-ristische Sidney Smith (1771—1845, Iwttora obi?stor klxmisz-), der beißende William Cobbett(1762 —1835), der Bibliograph Sir EgcrtonBrydges (OsuouiL litoraiia), der glänzende Kri-tiker William Hazlitt, der gesuchte, deutschthümelndeThomas Carlyle (Larbor rsvartuo), der vielseitigeDouglas Jerrold (Lion ob oliaraetor, Oouibaiuioeturoo) Thomas de Quincey (Oonboamona oban IlnAlioli Opium üator), Jsaac Disraeli, dergelehrte u. tiefe Kenner der englischen Literatur(^.insnibiso u. Ouriositis8 ob ZNAiwll liboraburs),John Foster u. Frances Power Cobbe zu er-wähnen. Von eigentlichen lÄ8L^s sind ohneZweifel die vollendetsten u. glänzendsten die vonLord Macaulay, die auch in Deutschland durchmehrfache Übersetzungen allgemein bekannt undgeschätzt sind.
Eine besondere Beachtung verdient die periodischePresse, welche durch keinerlei Censur od. Repressiv-