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Ueber das Gold : nach Vorträgen, gehalten in Godesberg zum Besten einer höheren Knabenschule und in Bonn zum Besten des Gustav-Adolph-Vereins
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angewachsen" (im Jahre 1870 betrug sie 150,000; im Jahre 1875250,000; zu Ende 1877 bereits 308,000). Der Ort Sacra-mento, am Einfluß des Rio Americano in den Fluß gleichenNamens, bestand im April 1849 aus nur 4 Häusern. Bis zumSchlüße desselben Jahres erhob sich daselbst eine Stadt mitregelmäßig angelegten Straßen und einer Bevölkerung von10,000 Seelen.

Die Arbeit der Goldwäscher am Mokelumne-Fluße in jenerersten Zeit, wird von einem Augenzeugen in folgender Weisegeschildert. „Das Bett eines trockenen Flußarms war hart undfelsig, loser Sand fand sich nur zwischen den felsigen Theilen.Der ganze Oberflächenraum, der ungefähr 1^/g Hektar umfaßte,war mit großer Arbeit ganz umgewühlt und das Gold aus denZerklüftungen des Schiefers, so weit man hatte gelangen können,gewonnen. Dem Unerfahrenen konnte kein Punkt weniger ver-sprechen, als der vorliegende, und doch erlangten die Goldgräberdurch Waschen des aus den Klüften hervorgesuchten Sandes einereichliche Menge Gold. Die einzigen Arbeitsgeräthe warenSchaufeln, eine Kratze zum Wegschaffen der Dammerde undstäche hölzerne Tröge zum Verwaschen des Sandes. Ein ge-schickter Arbeiter hatte nach mehreren Minuten ein DutzendGoldkörner rein gewaschen. In einem Tage gewann eine Gesell-schaft von zehn Männern sechs Pfund des reinsten Goldes. Alsich zuerst die Arbeiter sah, wie sie in der sengenden Sonnen-hitze schwere Steine hoben, mit der Hälfte ihres Körpers imWasser standen und mit ihren Händen in Saud und Thongruben, schien mir die Enthaltsamkeit vom Goldgraben eine ge-ringe Tugend zu sein; als aber in den Waschtrögen die funkeln-den Goldkörner erschienen, da hätte ich sogleich die Schaufel er-greifen und an's Werk gehen mögen. — Es würde ein in-teressantes Studium für den Philosophen sein, die verschiedenen

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