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nach Rom führten, die Eroberung Spaniens nach der Nieder-werfung Karthago's und die Unterwerfung Vorderasiens nach derBesiegung Mithridat's des Großen von Pontus.
Was nach der Entdeckung von Amerika geschah, daß ausfernen, neuerschlossenen Ländern des Westens eine unermeßlicheGeldmenge nach dem Osten kam, hier den Werth fast allerDinge umgestaltend, das hatte sich bereits ein Mal 1^/z Jahr-tausend früher ereignet, als die spanisch-lusitanischen Goldschätzenach Nom gelangten. Aus 20 000 Pfund schätzt Plinius dieGeldmenge, welche jährlich in Asturien, Gallaecien und Lusitanieugewonnen und nach der Hauptstadt gebracht wurde. Am reichstensei Asturien, so versichert Plinius. Eine solche Ausbeute habein vielen Jahrhunderten kein anderes Land geliefert. Der Tajowird als einer der goldreichsten Flüsse neben dem Po, dem thraci-schen Hebro, dem Pactolus in Lydien und dem Ganges genannt.Gs ist wohl bemerkenswerth, daß in keinem dieser Flüsse mitAusnahme des Ganges jetzt noch Gold gewonnen wird, daß auchdie Produktion aus dem letztgenannten Strom für den Welt-verkehr von durchaus keiner Bedeutung ist.
Das zweite, der oben angedenteten Ereignisse, die Unter-werfung Asiens, führte den Reichthum altberühmter Goldläuder»ach Rom. Die Goldmenge, welche in Jahrtausenden sich inweilen Ländergebieten theils ans dem Sande der Flüsse, theilsaus den Bergwerken von Troas, Colchis, Armenien rc. auf-gehäuft, bewegte sich nun nach Rom. Durch unersättlichenGolddurst zeichnete sich vor Allen der schreckliche Sulla aus.Mithridat ließ den römischen Gesandten Marcus Aquilius er-greifen und ihm zu Pergamon in unmenschlichem Spott überdie römische Goldgier geschmolzenes Gold in den Mund gießenMex Nitlu-iclutss Xgnilio clnoi eapto anrurn in os inlnckit,klimus Mt. Hist. XXXIII., 3.).
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