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Tode iu Armuth und Vergessenheit; sie fangen mit dem nochin der Heimath unbekannten und übersehenen Linuä an, Mer die zweite Auflage seines „L^sbsrna unturas" ausgiebt, undin dem letzten ist er der Weltberühmte, welcher die letzte Handau ein unsterbliches Werk legt. Auf der einen Seite ist es derWeltmann, der Staatsmann, wenn man so will, welcher iu demSturm der Ereignisse auf der Oberstäche vergeht, auf der an-deren ist es der Naturforscher, welcher ruhig, bewußt und sichereine neue und mächtige Ader in den tiefen unwiderstehlichenStrom der Kultur hereinleitet. Von der Wirksamkeit des Einenist die Frucht zweifelhaft oder schon vernichtet, während er selbstlebt; von der des Andern ist sie ein mächtiger Antrieb, welcherseine Einwirkung auf Jahrhunderte hin ausübt, und welcherwillig und dankbar von den Vornehmsten anerkannt wird:„Außer Shakespeare und Spinoza", sagt Goethe, „hatKeiner von den Verstorbenen auf mich eine solche Wirkung alsLiunä ausgeübt"'
Die Zeit, welche diese Briefe umfassen, ist zugleich diegroße Zeit des Linnä als Professor in Upsala. Es gebührtnicht mir, ihn als Naturhistoriker zu schildern; — es ist auchnicht von Nöthen; — wir wissen ja alle, was das Capital,welches er schuf und eiusetzte, zu der menschlichen Bildung bei-getragen hat. Ein Jeder weiß wie es jeden Tag wächst.
Einer von unsren vornehmsten Naturforschern sagt: „Wen»der Schwede nach fremden, entfernten Ländern hiugeht, ist,von allem Schwedischen, der Name Linn6 das letzte was ihnverläßt".
Ist das rühmliche Andenken des großen Mannes in soweiten Kreisen lebendig, so ziemt es sich, daß es noch höhn,
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