1823.
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Aus einigen anderweiten Briefen Geliertes an andere Personen hat der Heraus-geber diejenigen ausgewäldt, welche, soweit er nachgeforscht, entweder nochganz ungedruckt oder doch in der Sammlung der Werke nicht befindlich sind.Zugleich hat er aus anderer sicherer Quelle einen Brief Gellert’s an Gottsched,eine vor dem damaligen Churfiirsten von Sachsen gehaltene moralische Vorlesungund ein Danksagungsgedicht an denselben für das Geschenk seines Porträts bei-gefügt.“ Ein Theil des Briefwechsels Gellert’s mit Fräulein Lucius war bereits inGellert’s „Sämmtlichen Werken“ (Leipzig 1775, 10 Bde., 8.), IX, 27 — 202, zumAbdruck gelangt.
Christian Fürciitegott Gellert, der bekannte Dichter und Moralist, geh.4. Juli 1716 in Hainichen in Sachsen, seit 1751 Professor in Leipzig, gest.13. Deo. 1769.
Christiane Karoline Lucius, geh. 7. Dec. 1739 in Dresden, heirathete6. Oct. 1774 den Pastor Gottlieb Schlegel zu Burgwerben bei Weissenfels, durchwelchen sie mit den Gellert ehemals so befreundeten Gebrüdern Johann Adolfund Johann Elias Schlegel in nähere Verwandtschaft kam. Nach dem Tode ihresMannes (21. Jan. 1813) zog sie nach Dresden, wo sie hochbetagt 21. Aug. 1833 starb.
Ueber Friedrich Adolf Ebert s. S. 122.
Handbuch der historischen Wissenschaften.
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tjauê. 1823.
8. 4 Seiten Titel, Seite V—XII, 668 Seiten und 1 Tabelle „Parallelismusder vornehmsten chronologischen Aeren“ zu Seite 22. Preis: 1 Thlr.15 Ngr.
Benjamin Hederich, ein verdienter Schulmann, geb. 12. Dec. 1675 zu Gaithainin Sachsen, gest. 18. Juli 1748 als Rector zu Grossenhain. Ausser mehrenandern encyklopädischen Werken verfasste er auch eine „Anleitung zu den vor-nehmsten historischen Wissenschaften“ (zuerst Wittenberg 1711, 8.), die in ver-schiedenen Auflagen erschien und später theils von Schmidt-Phiseideck (Berlin1782, 8.), theils von Eschenburg (unter dem Titel: „Handbuch der classischenLiteratur“, ebendaselbst 1783, 8., und öfter) umgearbeitet wurde. Die oben ver-zeichnete neue Bearbeitung hat den als Statistiker und Geographen bekanntenFreiherrn Joseph Max von Liechtenstern (geb. 12. Febr. 1765 zu Wien, gest.10. Oct. 1828 zu Buchholz bei Berlin) zum Verfasser, der einige seiner Schriftenunter dem Pseudonym „Doktor und Professor Klein“ herausgab.
Karl Friedrich Hempel.
fntiromauuê ober bie Strdjengeidjidjte: eine SBarnungêtafei für durften imb93öifer bor ©c-günftigimg beê römifd)en SatljoliciêmuS; nadjbcnfeuben $atf;o=lifen unb ^roteftauten gemibiuct bon ßbriftianuS ©iuceruth Seimig:d- 21. iSrodtyauS. 1823.
8. 4 Seiten Titel, Seite V—XXVI und 206 Seiten. Preis: 1 Thlr.
Der pseudonyme Verfasser ist Karl Friedrich Hempel, geh. 22. Mai 1769zu Grosslöbichau bei Jena, 1804—37 Pfarrer zu Stünzhain bei Altenburg, dannin Altenburg lebend, wo er 2. Aug. 1857 starb. Er ist als religiöser und Volks-schriftsteller bekannt.
Alexander Leopold Franz Emmerich Fürst von Hohenlohe.
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8. 4 Seiten Titel, Seite V—XVI, 171 Seiten und Titelkupfer, gest. vonGottschick. Preis: 7y 2 Ngr.