190
1823.
Casanoviana.
ßafanobiaita ober Slnémaí;! aiiö ßafanoba’ö be ©cingaít boííftcínbigcn ÜDîemoiren.ßrfteS 93önbd;en. Öcipgig: 5*. 2t- 53rodI;an<L 1823.
8. 4 Seiten Titel, 2 unpaginirte Seiten „Inhalt“, 2 unpaginirte Seiten
„Casanova’s Flucht aus den Bleikammern zu Venedig“ und 382 Seiten.Preis: 1 Thlr. 22y 2 Ngr.
Enthält: „Casanova’s Flucht aus den Bleikammern zu Venedig“, „Casanova’sDuell mit Branicki“ und „Casanova’s Besuch bei Haller und Voltaire“. DieseAbschnitte waren vorher auch in dem Taschenbuch „Urania“ zum Abdruck ge-kommen. Ein zweites Bändchen ist nicht erschienen. Vgl. S. 177.
Jean François Casimir Delavigne.
©er ’’Perna. ©rauerfj>ici in fünf 2Infjiigen mit Stören, aus beut ftrangöfifdienbe$ Çiernt Sa finí ir ©eiabigne bon 3. g. bon ÜQÎofet. Seidig:3’. 21. tSrodf)au$. 1823.
8. 4 Seiten Titel und 168 Seiten. Preis: 22 y, Ngr.
Casimir Jean François Delavigne, geh. 4. April 1793 zu Havre, gest. 10. Dec.1843 als Privatsecretär Ludwig Philipp’s, als Dichter zwischen der classischenund romantischen Schule stehend und nach Béranger und Scribe der populärstefranzösische Dichter der jüngsten Vergangenheit. Das französische Original führtden Titel: „Le Paria, tragédie en 5 actes, avec des chœurs“ (Paris 1821, 8.).
Ignaz Franz Edler von Mosel, als Componist, Dichter und ästhetischerSchriftsteller bekannt, geh. zu Wien 1. April 1772, anfänglich Hofseeretär, seit1820 Ilofrath und Vicedirector der beiden Iloftheater, seit 1829 erster Custosan der Hofbibliothek zu Wien, gest. 8. April 1844. Er hat auch Delavigne’s„Schule der Alten“ übersetzt.
Gedanken über die Freimaurerei.
©ebanten über bie Freimaurerei, ii;ren poiitifdfen Gnnfiufi mib it>ve ¿uiäffig*feit; mib Freimaurerif cfye Siteratur bev testen bref 3a|re. 2lué¡ bem Site*rarifdfen ßouberfation8*931atte befouberë abgebrueft. Seidig: F- 21. lörotf*ijauö. 1823.
8. 4 Seiten Titel und 63 Seiten. Preis: 10 Ngr.
Verfasser der Schrift ist Otto Wilhelm Karl Röder von Bomsdore, geh.1785 in Dresden, diente in der sächsischen Armee, bis er 1819 als Major seinenAbschied nahm. 1830 erhielt er den Charakter als Oberstlieutenant und wurdeMinisterresident des Herzogs von Koburg-Gotha und anderer kleiner Fürsten zuBerlin, auf welchem Posten er bis 1849 verblieb. Seit 1843 war er preussischerOberst. Sein Todesjahr ist nicht zu ermitteln. Ausser einigen selbständigenSchriften hat er viele Beiträge zum „Literarischen Conversationsblatt“, dem„Hermes“, dem „Conversations -Lexikon“ u. s. w. geliefert.
Christian Fürchtegott Geliert.
33riefmcd;fet ßfyriftian güvd;tegott ©eitert’S mit ©emoifeüe 8uci«8.fftebft einem 2M;angc, entljattenb: 1. Sine Siebe ©ettert’8, gehalten oor bemßljurfürfteu in Seipjig. 2. (Sin ®ebid;t ©clicvt’ö an ben ßf;urfürftcn. 3. ©nS3rief 9iabcncr’8 an ©eitert, nnb beffeit 2lntn>ort. 4. ©aö ©efpräcf; ©etter©mit bem Scnig {Çviebric^ II. 5. ©u 53rief ©cttert’ö an ©amer. ©änuutlid;aus ben bistjer meift nocí; nngebrndten Originalen tjerauëgegebeu ron fÇvieb*rid; 91 b o If (Sb e r t. Seidig: F- 31- Srodi;anê. 1823.
8. 4 Seiten Titel, Seite V—XII und 640 Seiten. Preis: 2 Thlr. 20 Ngr.
In dem Vorwort heisst es: „Die Correspondenz ist hier, wie es einst Geliertselbst gewollt hatte, vollständig und treu nach den Originalen abgedruckt worden.