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meiner Kindheit hervorruf't.“ Auch Tieck sprach sich über das Werk sehrgünstig in einem Briefe an Friedrich Arnold Brockhaus aus.
Den Schluss des zwölften Bandes bildet eine „Nachschrift des deutschen Bear-beiters“, Auszüge enthaltend aus des Fürsten von Ligne „Fragment sur Casa-nova, frire du fameux peintre de ce nom a , sowie eine Reihe von Briefentwürfenan Casanova’s vorzüglichsten Gegner in Dux, Faulkircher, Intendanten des GrafenWaldstein, alles in Uebersetzung. Eine Notiz über Casanova’s literarischeThätigkeit zu Dux scliliesst das Ganze.
Die Ausgabe des französischen Originals wurde von Professor Jean Laforgue(geh. 11. Jan. 1782 zu Marciac im Departement Gers, 1822—27 und 1832—51Lehrer der französischen Sprache an der Ritterakademie zu Dresden, gest.6. Nov. 1852) besorgt. Der Wechsel der Firmen und des Erscheinungsortes vomfünften Bande ab war die Folge eines Verbots, welches gegen die „Memoires aerlassen wurde. Eine andere französische Ausgabe, welche zu Paris 1825—28in 11 Bänden erschien, ist nur eine von Aubert de Vitry besorgte Uebertragungder deutschen Bearbeitung.
Einige Abschnitte der Memoiren waren in der deutschen Bearbeitung vonW. von Schütz in dem Taschenbuche „Urania“ auf die Jahre 1822, 1823 und 1824mitgetheilt worden und dann unter dem Titel „Casanoviana“ (s. unter demJahre 1823) gesammelt erschienen. Einer der interessantesten Abschnitte darauserschien auch in besonderer Ausgabe unter dem Titel: „Casanova’s Flucht ausden Bleikammern zu Venedig“ (Leipzig 1857, 8.), ein Bändchen von „Brockhaus’Reisebibliothek für Eisenbahnen und Dampfschiffe“ bildend.
Unter den Schriften über Casanova’s Memoiren ist die bedeutendste: F. W.Barthold, „Die geschichtlichen Persönlichkeiten in J. Casanova’s Memoiren“(2 Bde., Berlin 1846).
Johann Ludwig Casper.
Síjarafteriftif bei - fran¿0fifd)en üDZebiciit, mit bergleidfenben tpinblideu auf bieengiifdfe. 93on 3oi). 8ubm. Gaëper, ©octor ber SOîebicin ititb Gpirnrgie,praitifdjicm Slrjte ju -©erlitt, orbcutlid)em SDÏitgliebe ber naturforfdfenbeu @e*feíífd)aft gu Ceipgtg, correfpoubircubcm IDíitgíiebc beë Athenée de Médecineju ißariA Ceipgig : %. 91 ©rodpauA 1822.
8. 4 Seiten Titel, 4 unpaginirte Seiten Dedication, 4 unpaginirte Seiten„Inhalt“, Seite XIII—XXII, 608 Seiten, 2 unpaginirte Seiten „Druck-fehler“, 2 Tabellen zu Seite 372 und 399 und 1 Kupfertafel. Preis:3 Thlr.
Johann Ludwig Casper, geh. 11. März 1796 zu Berlin, Geheimer Medicinalrathund Professor daselbst, eine Autorität für gerichtliche Medicin, gest. 24. Febr. 1864.
Georg Anton Dorn.
t iRejepttafdienbnd;, ober autJerlefene in eigner ißrapiS geprüfte SRejepte, bieallgemeinften ipeilmetfyobeit uub bie ©etyanblung ber t>orgügiid;ften inenfctyticfienÄranipeiteu betreffend 3 uut ®ebraud)e für praftifd)e 9ierjte. ©ou ®eorgIn ton ©orn. Seipjig: $. 91. ©rodpauë. 1822.
8. Preis: 2 Thlr. 15 Ngr.
t ^parmajeutifdpeS ©afdfenlepifou, ober alppabetifd) georbneteë 33ergeidf;nif3 berbraud)barften, einfachen unb ¿ufammeugefepten 9trjneien, mit befouberer 9îüd=fiept auf mögticlifte Grfparnijj beë SloftcnaufmaubeA 3 um ©ebraudpe fürbie gemeine ©rapië, befouberê auf bem platten Sanbe für Wergte uub 9lpo=tiefer. ©on ®eorg 9tuton ©ont. Seipjig: g. I- ©rodpaitA 1822.
8. Preis: 1 Thlr. 5 Ngr.
Beide Schriften sind nur Titelausgaben zweier ursprünglich (resp. 1819und 1817) im Verlag von Carl Friedrich Kunz in Bamberg erschienener Werke,die von der Firma F. A. Brockhaus angekauft wurden.
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