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1820.
fMjvgciitg 1867. Cñjtev iSatib. Ominar Bib Omit. ((SntfyaitciiB: 9îr. 1—26.)[Signet.] Seidig: ft. 21. 33rocfi)auë. 1867.
4 Seiten Titel und Seite 1—416.
Oafyrgang 1867 . 3' l ' e ' tcl ' -23'iiiB- Outi Bis ©ecentBer. (liiittyattenb: Dir, 27—52.) [Signet.] Seidig: ft. 2t. S3roct(;auii. 1867.
4 Seiten Titel, IX und Seite 417-832 (416 Seiten).
OaI)rgmtg 1868. ’ (Srfter -Öatib. Ominar Btë Oitni. (tíntíjaíteiib : 9îr. 1—26.)[Signet.] íetbjig: ft. 21. röredfyainX 1868.
4 Seiten Titel und Seite 1—416.
Oaljrgaitg 1868. 34’citer 33aub. Oitti Biê ©eceiuBev. (Snt^altenb: 9tr. 27—52.) [Signet.] ßct^tg: ft. 2t. i23rocf£>attô. 1868.
4 Seiten Titel, VIII und Seite 417—832 (416 Seiten).
Oai)rgaitg 1866. (Srfter Sanb. Ominar Bis Oitni. (Gnittjattenb: 2!r. 1—26.)ISignet.] Seidig: ft. 21. 33rocfljau8. 1869.
4 Seiten Titel und Seite 1—416.
Oat)rgang 1869. 3 Wc iter -SJanb. Outi Bis ¿December. ((Snttjattenb: 2tr. 27—52.) [Signet.] Seidig: ft. 2Í. 33roiijait8. 1869.
4 Seiten Titel, IX und Seite 417—836 (420 Seiten).
Oal)rgang 1870. (Srfter töaitb. Oaituar Biê Omit. (SittíjaUeitb : 9îr. 1— 26.)[Signet] Seidig: ft. 2t. SörocfljcutS. 1870.
4 Seiten Titel und Seite 1—416.
Oaljrgaitg 1870. 3'neiter iömtb. Outi btë ©eceiiiBev. ((Sntt)a(tenb: 2tr. 27—52.) [Signet.] Seidig : ft. 2t. 4örodt)au§. 1870.
4 Seiten Titel, X und Seite 417—832 (416 Seiten).
4. Preis des Jahrgangs (von 1865 an) 10 Thlr.
Die „Blätter für literarische Unterhaltung“, welche am 1. Juni 1820 in denA’erlag der Finna F. Á. Brockhaus übergegangen sind, wurden bereits 1818 unterdem Titel „Literarisches Wochenblatt“ von August von Kotzebuebegründet und im Verlage der Hoffmann’schen Ilofbuchhaudlung in Weimarherausgegeben. Die erste Nummer erschien am 1. Jan. 1818, an deren Spitzeein kurzes Vorwort die Tendenz des Blattes in folgender Weise feststellt:„Wer in diesem Blatte Erzählungen, Gedichte, gewöhnliche Theaternachrichtenu. dgl. sucht, der wird sie nicht finden; denn es ist dies bestimmt, Gedankenund Begebenheiten mitzutheilen, welche der Zeitgeist gebar,' es soll dem gesundenMenschenverstände dienen; es soll die literarischen Gaukeleien beleuchten, dasGute überall hervorheben, das Wunderliche verspotten, das Böse entlarven; essoll die Religion ehren, den Aberglauben bekämpfen; Vernunft und Sittlichkeitin Schutz nehmen, doch den Anstand nie verletzen. Eselsköpfe in Holz geschnittenwird es nicht liefern, auch keine Schimpfübungen, wie unsere berühmten Lite-raturzeitungen. Aber die merkwürdigen Erscheinungen sowol im Leben als inder Literatur soll es treu berichten und (besonders für Geschäftsmänner, die beikurz zugemessener Zeit doch in der Literatur ihres Vaterlandes nicht Zurück-bleiben wollen) den beschränkten Raum nur Eines Blattes wöchentlich be-nutzen, dass die Leser von vielen Dingen eine Uebersicht gewinnen, die sie sonstnur mühsam aus den vielen Tageblättern schöpfen müssten. Nebenher soll eskeine Langeweile machen. Es wäre überflüssig mehr zu sagen. Empfehlen mussdas Blatt sich selbst; wo nicht, so bleib’ es ungelesen und ungeschrieben.“
Den ersten Band des „Literarischen Wochenblatt“ hat Kotzebue, wie erselbst mittheilt, fast allein geschrieben. Er zeigt sich darin als einen scharfenGegner der romantischen Schule und spricht auch seine reactionären politischenAnschauungen vielfach aus. Das Blatt, unstreitig eine der pikantesten Erschei-nungen jener Zeit, fand Beifall. Von dem ersten Bande wurde alsbald eineneue Auflage nöthig, und schon im Oct. 1818 konnte die Verlagshandlung einedritte unveränderte Auflage ankündigen. Da Kotzebue schon am 23. März 1819zu Manheim ermordet wurde, musste der grösste Theil des neuen (zweiten)Jahrgangs ohne seine Mitwirkung erscheinen. Auf den Titelblättern zum viertenund fünften Bande ist Wilhelm Hoffmann, einer der Verleger, als Rédacteur ge-