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Vollständiges Verzeichnis der von der Firma F. A. Brockhaus in Leipzig seit ihrer Gründung durch Friedrich Arnold Brockhaus im Jahre 1805 bis zu dessen hundertjährigem Geburtstage im Jahre 1872 verlegten Werke : in chronologischer Folge mit biographischen und literarhistorischen Notizen
Entstehung
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1814.

Kabl Witte, bekannt als Reclitslehrer und ausgezeichneter Kenner der italieni-schen Literatur, namentlich des Dante, geh. 1. Juli 1800 zu Lochau bei Halle,erregte schon als Knabe und Jüngling durch seine frühe wissenschaftliche Reifeungemeines Aufsehen und hielt seit 1821 an der Universität zu Breslau juristischeVorlesungen. Seit 1834 wirkt er als Professor der Rechte zu Halle. Als gründ-licher Kenner des Dante und wegen seiner kritischen und exegetischen Arbeitenüber diesen Dichter steht sein Name auch jenseit der Alpen in hohem Ansehen.

Fanfaronaden.

ftunbert mib etliche ftaufarouaben beb (Sorfifauifctyeit 21bentf)eurer$ Tiapoieoitlöuona* Reírte (gpiîaifev« ber graugofeu. Cum notis variorum, «etygig

unb Sííteuburg, g. 21. lürocftjau« 1814.

8. 2 Seiten Titel, Seite VVIII, 2 unpaginirte SeitenI. Fanfaronaden, seine Person und seine Ileldenthaten betreffend. No. 125 und Seite 9174.

Preis: 20 Ngr.

Nach dem Vorwort bietet die Schrift:Eine Anthologie ganz eigener Art. Sie' enthält Ausbrüche und Aeusserungen eines grenzenlosen Uebermuthes, vor welchemEuropa so lange gezittert hat;Fanfaronaden, seine Person und seine llelden-thaten betreffend, Versprechungen und Schmeicheleien gegen die Franzosen,- Versprechungen und Schmeicheleien gegen andere Nationen und Regierungen,Drohungen gegen seine Feinde; Bemerkungen überFreiheit, Republikanisni,Völkerrecht, Handel, Religion, Humanität, Wissenschaften u. s. w.

Das im Juni 1814 veröffentlichte Werkchen wurde von Charles FrançoisDominique de Villers und Friedrich Jakob Christoph Saalfeld verfasst.

Federstreiche.

gebevfiveidjc ober Sebettéícutf beë Êj>ftaiierô ber ftrangofeit in bret) Sittern:(gpigranutteu. Seipgtg unb Wittenburg bet) $. 21. AÖmfl)au$ 1814.

8. 2 Seiten Titel und 84 Seiten. Preis: 12 Ngr.

Eine Reihe interessanter Epigramme, für die Zeitgeschichte von Interesse. DasSchlussepigramm lautet:

Du liessest Blut, ich Tinte fiiessen,

Schwarz hast du dich, nicht ich gemacht,

Spar nun mein Blut und deine Macht,

Und lass mich nicht erschiessen.

Johann Isaak Freiherr von Gerning.

Die Heilquellen am Taunus. Ein didactisches Gedicht in vier Gesängen.Von Gerning. Mit Erläuterungen, sieben Kupfern und einer Karte.Leipzig, Im Amsterdamer Kunst- und Industrie-Comptoir. 1814.

4. 2 Seiten Titel, 2 unpaginirte Seiten Dedication, Seite 38Vorerinnerungund Seite 1107. TitelkupferMuse mit Lyra und Amor, gez. vonJ. G. Schütz, geätzt von Peroux. 6 Kupfer: Soden, gez. von C. G. Schütz,gest. von H. Schütz. Der Brunehildis-Stein auf dem Feldberg, gez. vonC. G. Schütz, gest. von Iloessel. Wiesbaden, gez. von C. G. Schütz, gest.von H. Schütz. Schlangenbad, gez. von C. G. Schütz, gest.. von II. Schütz. Schwalbach. gez. von C. G. Schütz, gest. von Iloessel. Embs, gez.von C. G. Schütz, gest. von H. Schütz. Karte zu den Heilquellen amTaunusgebirge. Entworfen und gezeichnet von Ulrich, Architekt, gest. vonLeutemann. Preis: 5 Thlr.

Eine Ausgabe ohne Kupfer erschien unter dem Titel:

£ie .'peiiquetteit am £aittutê. Sit bier ®ef äugen. 23ou ©erniug. 5Dhttäuterungen unb einer Sarte. Seidig, 2lmfterbamer Inuit = unb Snbuftrie*Comptoir. 1814.

8. 2 Seiten Titel, 2 unpaginirte Seiten Dedication, Seite 5282, 2 un-paginirte SeitenVerbesserungen und 1 Karte. Preis : 1 Thlr, 10 Ngr.

Ein ländliches Gedicht in Distichen.