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1814.
Kabl Witte, bekannt als Reclitslehrer und ausgezeichneter Kenner der italieni-schen Literatur, namentlich des Dante, geh. 1. Juli 1800 zu Lochau bei Halle,erregte schon als Knabe und Jüngling durch seine frühe wissenschaftliche Reifeungemeines Aufsehen und hielt seit 1821 an der Universität zu Breslau juristischeVorlesungen. Seit 1834 wirkt er als Professor der Rechte zu Halle. Als gründ-licher Kenner des Dante und wegen seiner kritischen und exegetischen Arbeitenüber diesen Dichter steht sein Name auch jenseit der Alpen in hohem Ansehen.
Fanfaronaden.
ftunbert mib etliche ftaufarouaben beb (Sorfifauifctyeit 21bentf)eurer$ Tiapoieoitlöuona* Reírte (gpiîaifev« ber graugofeu. Cum notis variorum, «etygig
■ unb Sííteuburg, g. 21. lürocftjau« 1814.
8. 2 Seiten Titel, Seite V—VIII, 2 unpaginirte Seiten „I. Fanfaronaden, seine• Person und seine Ileldenthaten betreffend. No. 1—25“ und Seite 9—174.
Preis: 20 Ngr.
Nach dem Vorwort bietet die Schrift: „Eine Anthologie ganz eigener Art. Sie' enthält Ausbrüche und Aeusserungen eines grenzenlosen Uebermuthes, vor welchemEuropa so lange gezittert hat“; „Fanfaronaden, seine Person und seine llelden-thaten betreffend, Versprechungen und Schmeicheleien gegen die Franzosen,- Versprechungen und Schmeicheleien gegen andere Nationen und Regierungen,Drohungen gegen seine Feinde“; Bemerkungen über „Freiheit, Republikanisni,Völkerrecht, Handel, Religion, Humanität, Wissenschaften“ u. s. w.
Das im Juni 1814 veröffentlichte Werkchen wurde von Charles FrançoisDominique de Villers und Friedrich Jakob Christoph Saalfeld verfasst.
Federstreiche.
gebevfiveidjc ober Sebettéícutf beë Êj>ftaiierô ber ftrangofeit in bret) Sittern:(gpigranutteu. Seipgtg unb Wittenburg bet) $. 21. AÖmfl)au$ 1814.
8. 2 Seiten Titel und 84 Seiten. Preis: 12 Ngr.
Eine Reihe interessanter Epigramme, für die Zeitgeschichte von Interesse. DasSchlussepigramm lautet:
Du liessest Blut, ich Tinte fiiessen,
Schwarz hast du dich, nicht ich gemacht,
Spar nun mein Blut und deine Macht,
Und lass mich nicht erschiessen.
Johann Isaak Freiherr von Gerning.
Die Heilquellen am Taunus. Ein didactisches Gedicht in vier Gesängen.Von Gerning. Mit Erläuterungen, sieben Kupfern und einer Karte.Leipzig, Im Amsterdamer Kunst- und Industrie-Comptoir. 1814.
4. 2 Seiten Titel, 2 unpaginirte Seiten Dedication, Seite 3—8 „Vorerinnerung“und Seite 1 —107. Titelkupfer „Muse mit Lyra und Amor“, gez. vonJ. G. Schütz, geätzt von Peroux. 6 Kupfer: Soden, gez. von C. G. Schütz,gest. von H. Schütz. — Der Brunehildis-Stein auf dem Feldberg, gez. vonC. G. Schütz, gest. von Iloessel. — Wiesbaden, gez. von C. G. Schütz, gest.von H. Schütz. — Schlangenbad, gez. von C. G. Schütz, gest.. von II. Schütz.— Schwalbach. gez. von C. G. Schütz, gest. von Iloessel. — Embs, gez.von C. G. Schütz, gest. von H. Schütz. — Karte zu den Heilquellen amTaunusgebirge. Entworfen und gezeichnet von Ulrich, Architekt, gest. vonLeutemann. Preis: 5 Thlr.
Eine Ausgabe ohne Kupfer erschien unter dem Titel:
£ie .'peiiquetteit am £aittutê. Sit bier ®ef äugen. 23ou ©erniug. 5Dhttäuterungen unb einer Sarte. Seidig, 2lmfterbamer Inuit = unb Snbuftrie*Comptoir. 1814.
8. 2 Seiten Titel, 2 unpaginirte Seiten Dedication, Seite 5—282, 2 un-paginirte Seiten „Verbesserungen“ und 1 Karte. Preis : 1 Thlr, 10 Ngr.
Ein ländliches Gedicht in Distichen.