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Die alphabetischen Enzyklopädien.
Kopenhagen 1849—60, 4.) von Larsen, in welchem besonders die Dänemarkbetreffenden Artikel stark vermehrt und neu bearbeitet worden sind. Einneueres, in seiner Art vorzügliches Buch ist: „Nordisk Conversations-Lexiconindeholdcnde en almindelig Forklariug over alle vigtige Xavne, Gjenstandeog Begreber, som forekommc i Livet under Læsning og i Sandale“ (5 Bde.,Kopenhagen 1858 — 63, 8.; 2. Aull., redigirt von C. J. Fogli, S. Heegaardund J. P. F. Königsfeldt, Bd. 1 u. 2,. Kopenhagen 1869 — 72), als dessenRédacteur sich unter der Vorrede C. F. Ingerslev nennt. Eine dänischeBearbeitung des „Kleinern Conversai ions -Lexikon“ wurde 1858 zu Kopen-hagen begonnen, doch gelangte nur das erste Heft zur Ausgabe.
In Schweden erschien ein „Svenskt Konversationslexikon“ (4 Bde.,Stockholm 1845 — 52, 4.), welches unter diesem Titel jedoch in etwa20000 Artikeln ausschliesslich nur Schweden, sein Volk, seine Sprache undseine Literatur behandelt. Ein „Konversations- och Universal-Lexikon. Allinänordbok för alla samhällsklasser“ ( Bd. 1, Stockholm 1857, 8.) schlosssich unmittelbar an das „Kleinere Conversations -Lexikon“ an.
Die Zweitälteste Uebcrtragung des Conversations -Lexikon ist die nieder-ländische. Sie erschien unter dem Titel: „Algemeen woordenboek vankunsten en wetcnschappen, hijeen verzameld door G. Xieuwenliuis“ (8 Bde.,Ztitphen 1820 — 29, 8.), wozu später noch kam: „Aanhangsel op liet all-gemeen w'oordenboek van kunsten en wctenschappen in 8 deelen bewerbtdoor wijlen G. Niouwenhnis cn in 1820 tot 1829 in het licht ver-sehenen, hijeen verzameld door een vaderlandsch geleerde“ (9 Bde.,Nijimvegen 1834 — 44, 8.). Eine zweite Bearbeitung erhielten die Nieder-länder durch die Gebrüder Dicderiehs in Amsterdam: „Allgemeen noodwendigwmordenboek der zamenleving“, welches seit 1838 in Heften ausgegebenwurde und auch in einer Miniaturausgabe (in Bändchen in 16.) erschien.
ln magyarischer Sprache sind bereits mehre Encyklopädien vor-handen. Die älteste: „Küzhasznu ismeretek tára“, ist eine Bearbeitung desBrockhaus’sclicn Werks, nur dass alle Ungarn betreffenden Artikel neu be-arbeitet sind. Jenes bildet auch die Grundlage zu „Ujabb kori ismeretektára“, welches seit 1850 in Pesth bei Ileckenast erschien. In neuerer Zeitbegann die St.-Stephans-Gesellschaft, ein katholischer Verein, die Herausgabeeiner umfangreichen „Egyetemes Magyar Encyclopaedia“, deren drei erstestarke Bände nur bis Asa reichen.
ln Russland erschien unter Leitung des bekannten SchriftstellersX. J. Gretseh ebenfalls ein „Entsiklopeditscheskii Leksikon“ (Bd. 1 —17,Petersburg 1835—41), welches sich in allen nichtrussischen Artikeln an dasConversati ons-Lexikon ansehliesst, aber bald räumlich so sehr auslief, dass die17 erschienenen Octavbände blos die vier ersten Buchstaben des russischenAlphabets umfassen. Ein abgeschlossenes Ganzes bildet der „Sprawotschnyientsiklopeditscheskii Slowar“ (17 Bde., Petersburg 1847 — 61) von A.Startsehcw'ski. In neuerer Zeit wurde begonnen ein „EntsiklopeditscheskiiSlower“ von der Gesellschaft der russischen Gelehrten und Schriftstellerunter der Redaction von A. Krajowski.
Die Polen erhielten die erste Encyklopädie durch J. Krasicki -unter demTitel: „Zbior potrzebniejszych wiadomoáci porz^dkiem abocadla ulozonych“(6Bde.,Warschau 1830,8.). Diesem folgte der Buchhändler Glücksberg in Warschaumit seiner „Encyklopedyja pow 7 szechna; zbiór wiadomoáci najpowszechniejszychdla w'szystkieh stanow“, von der 1835 — 39 jedoch nur vier Bände (dieBuchstaben A —C umfassend) erschienen. Eine „Mala Encyklopedya Polska“(2 Bde., Lissa 1841 —47, 8.) gab der Graf Stephan Plater heraus.
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