133t.
ecclesiasticae , nec seculari locare nisi ad terminum duntaxat unius anni neque permutare sinoconsensu episcopi Ratisp. Dat. in Stauf in rigilia Bartholomaei. (c. Sig.)
18. Aug.
Henricus archiepiscopus Moguntinus et Reynhardus dominus de Westerburg canonicus mo-guntinus abbati in Utenbura et illi in Pregancia mandant Ulricum de Burgau rectorem eccle-siae parochialis in Maisselstein, qui se de eadem spoliatum, asseruit sub Mathia archie-piscopo Mogunt. esse ristituendum ac detentorem amovendum. Dat. Mogunciae quinto Kal.Septembris.
29 . Aug.
Ortlieb der Perkhofer entsagt allen Ansprüchen auf eine Wiese zu Nusdorf die in dasGut zu Phaffenwerd gehört. Siegler des obigen Bruder Friedreich der Perkhofer von Vaters-haim. Geb. ze Chymse am sant Johans tach als er enthabt wart.
30. Aug.
Ludwig der römische Kaiser verzichtet auf alle Sachen, Schuld und Forderung oder An-sprache die er von seinen Verfahren, auch von selber und des Reichs wegen, namentlich umseine Kamerknechte die Juden im Stifte Würzburg an den Bischof Wolfram hat, und ver-spricht demselben falls er ihm in oder ausser Lands dienen würde, mit Geld und Kost zubegaben. Geb. zu Nürnberg an dem Freitag nach Bartholomei.
Wolframus episcopus Herbip. donationem decimae de vineis et agris prope Dürrenhof inmarchia Herbipolensi a Petro Gernot hofschultheizze de Heytingsfelt armigero , monasterioEboracensi factam ratificat. Dat. Herbipoli Kalend. Septembris.
S. Sept.
Rudolph Herzog in Sachsen bekennt dass zwischen ihm und seinem gnädigen HerrnKaiser 'Ludowig, und dessen Sohn Herrn Ludwig Markgrafen zu Brandenburg und zuLusitz ein Vergleich statt gefunden habe, welchem zu Folge alle zum Lande Lusitz gehörigeLehen im Falle sie in Erledigung kommen von ihm zurückbehalten werden können, die erjedoch wenn der Markgraf das Land wieder an sich lösen will, ihm mitzulösen giebt. Ver-leiht aber der Herzog die heimgefallenen Lehen wieder , so schlägt er die eingenommenenSummen am Pfandschilling ab. Geb. ze Nurenberg an dem Dunrstag nach Sant Gilientag. (c. Sig.)
6. Sept.
Cunrad Probst zu Dyessen ordnet für Herrn Eberhard von Widersperch der in des Klo-sters Oblay den Zehnt zu Mahtolfingen und vier Hofstätten zu Frutingen gegeben, einen jährl.Gottesdienst an. Geb. an St. Mangen Tach.
Dietrich und Ludwig Schenkchen von Flügelsberg versprechen eidlich dass sie und ihreErben die sie haben und noch gewinnen, Herzog Heinrich dem jüngern als eigne Leute dienenund warten — und ihm falls sie ihr Haus Flügelsberg verkaufen wollten, dasselbe vorerst anbietenwollen. Geb. an unser Frauen Abend als sie ward geborn. (c. Sig.)