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1331.
10. Juli.
11 . Juli.
1 2. Juli.
rüksichtlich der Pfandschaften Chufstein, Kitzbuhel uud Ebse alles das zu vollführen, wozusich sein verstorbener Vater dem Kayser und dessen Kindern verpflichtet hat. Geb. zeRegenspurg an der nächsten Mitwochen vor Sant Margreten tag.
Meister Albrecht Chorrichter zu Eystet, Herr Arnolt von Snaitpach Chorherr zu Eystett,Sifried Caplan von St. Walburg in Eihstätt, Liutold der Pfarrer zu Sulzdorf, berichtigen einenStreit zwischen dem Kloster St. Walburg zu Eihstätt und Hille der Täschnerin zu Sulzdorf,demnach diese dem Kloster jährlich 12. Häller und ein Fastnacht Huhn geben soll ze Vogteivon dem Kuglers Aigen, ausserdem was sie davon dem Kloster Kaissbaim zu geben hat. Geb.an dem nächsten Mittwoch nach St. Wilboltz Tag des hl. Bischofs, (c. Sig.)
Heinrich der ältere Herzog in Bayern bekennt dass ihm Kaiser Ludowig von Rome an den8000 Marken Silbers die er ihm, seinem Bruder Otto, und seinem Vetter Herzog Heinrichdem jüngern schuldete, 2066 ■§• Mark und einen halben Vierdung noch schuldig geblieben ist,um welche Summe derselbe ihm, seiner Hausfrau und seinen Erben nachfolgende Vesten ver-setzt hat, nämlich Kufstein, Kitzbuhel, Werberch und Ebse, samt den Clusen die zum Landegehören und allen Leuten, edel und unedel, dem Gericht und den Sternen in folgenderWeise: der Herzog kann die Burgen und Aemter mit seinen Leuten nach Belieben besetzen;die Rente aus dieser Pfandschaft soll jährlich 1000 Pfd. Münch. Pfge. betragen; den allenfall-sigen Abgang soll der Kaiser nach Rath der Eltisten und Besten die keine Steuer geben durchAnweisung anderer Gülten decken; alle in dem Lande gelegenen und etwa verpfändeten Vestenhat der Herzog die Macht an sich zu lösen, und die Ablösungs - Summe soll zu obigerSchuld, geschlagen werden; was der Kaiser an heimfälligen oder andern Gütern im Phallentz-grafen-Ampt, im Aurer-Ampt oder anderswo erwiibt, darüber mag er nach Gutdünken verfü-gen; der Herzog hat in dem verpfändeten Gebiete zu richten über Totsiege, Nolnunift undDiebstal, so wie über Aigen und Lehen, was aber das Erbrecht betrift, darüber soll man rich-ten auf den Gütern; sobald der Kaiser oder seine Erben Friedrich dem Mauttener von Burg-husen oder dessen Sohne die obige Summe erlegen, so sollen ihm selbe die genannten Vestenohne Zögerung wieder überantworten; die Lösung soll nicht einzeln, oder Veste um Vesteerfolgen; der Herzog verheisst den Mautner und seinen Sohn an der ihnen übertragenen Pflegeder Burgen nicht zu hindern, und sie nicht abzudanken. Geb. ze Regensburg an der näch-sten Mitwochen vor Sant Margarethen tag.
Conradus de Randesacker armiger fratribus hospitalis Herbipoli et specialiter Petro de Ce-liporta confratri quosdam redditus tritici ex vinetis in marchia Bandesaker vendit. Fide-jusseres: Erkengerus de Randesacker miles, Heinricus Keser, Heylwicus Jring, Johannes Brun-lin cives Herbipol. Dat. feria quinta post diem beatorum Kiliani et sociorum.
Otto vnd Heinrich der Junge Hertzoge in Bayern veriehen dass sie ihrem Vetter KaiserLudewigen und dessen Erben ledig gelazzen haben die Phantschaft thi Chufslain vnd indem Gebirg an zwain Theiln der aht Tausend March Silbers darvmb sie ihnen vnd ihrem