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Schalzsleucrn und Losungen Theil zu nehmen haben, und zwar hei- Strafe der Verweisung;wem eigen oder fahrende Güter was Chaufmanschaft heisst genommen worden, der soll dieWiedererlangung derselben auf eigene Kosten betreiben, die Stadt dagegen ihm blos mit Brie-fen und Rath beholfen seyn, ,(c. Sig.)
21. Juli.
Dieselben setzen fest: wenn der Stadtrath alle Jahre so oft man ihn ersetzt oder bestät-tigt beschwört dass Keiner von ihnen einen Ratschalz nehmen soll, und kein Bürger einensolchen zu geben hat., :so soll man von grossen Dingen bei Gericht, was Klag davor mit einemFürbot begriffen wirdet, nicht mehr geben dann 12 Pfenninge zu Rathschatz und dem Vor-sprechen 24 Pfg.; wer mit einem Andern vor den Rath geht, der soll, nichts darum nehmen,sondern durch Gott, durch Freundschaft und durch Dienstes Willen mit ihm gehen ; so oftman dern Meister in dem Burchting schwört, soll man dem Rathe auch schwören etc. (c. Sig.)
23. Juli.
Gotfried Bischof von Würzburg trift für seinen Bruderssohn Lutz von Hohenloch mit deinrömischen Könige Ludwig eine Geberadung rücksichtlich der Jungfrauen Sophien, Tochter derhochgebornen Frau Agnese Markgräfin von Brandenburg, Ludwigs Schwester, wornach die Jung-frau ein Ileyrathgut von 40.00 Mark Silber erhalten soll, dafür ihr einstweilen nach Rath desKönigs, des Grafen Berthold von Henneberg, und des Burggrafen Fridrich von Nuernberg eineAnweisung auf verschiedene Vesten mit einer Gülte von 100 Mark lötigen Silbers gegeben wer-den soll. Findet die Ablösung binnen vier Jahren nicht statt, so kann er die Vesten verkau-fen und das Silber nach Rath der Obigen auf andere Vesten anlegen. Der von Hohenloch sollferner obige Summe auf seinen eigenen Gütern wiederlegen. Geb. ze Aschaffenburg. (c. 2 Sig.)
25. Juli.
Officialis curiae Herbipolensis sententiam interdicti in Elisabetham de Burgstadt fulminatamsustollit, quia bona in Bütthard vicariae altaris S. Stephani in crypta majoris ecclesiae Herbipo-lensis restituit, (c. Sig.)
26 . Juli,
Albertus et Cunradus dicti de Niperg ad concordiam cum monasterio Waltsassensi restituen-dam , pro incommodis ipsi illatis renuntiant omni juri quod ipsis in calciis nocturnalibus com-petere videbatur, et duas partes summae 40 librarum liallensium per fratrem ipsorum defunc-tum monachis legatae, persolvere promittunt aut parata pecunia aut bonis, quorum jus feudalead ipsos pertinet, sin autem ad dominam advocatam respiciat, appropriationem ipsis procurareet praeposito, si urgente necessitate cum familia monasterii ad munitionem ipsorum confugerit,omnem promotionis favorem exhibere (c. 2 Sig.)
30. Juli.
Graf Ludwig von Oettingen beurkundet dass auf seinem Landgericht auf der Goldburg dieStreitsache der ehrsamen Herren Abts Johann von Keislieim, Abts Ulrich vom hl. Kreutz zeWerde, Abts Friedrich von Dckingen, Bruders Herbort Comenthurs des teutschen Hauses zeWerde, Frauen Gute Abtissinn zu Zimmern, und der Bürger .ze Werde und des Spitals Pflegerze Nördlingen, gegen Cunrad von Lierheim und Heinrich dessen Vetter wegen der durch die-