Druckschrift 
5 : (Continuationis I) (1836) 1301 - 1319
Entstehung
Seite
396
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Die Herzoge Heinrich, Ott und Heinrich bestätigen dem Abt und Convent zu Fürstenzelldie ihnen von ihrem Aebn Herzog Heinrich, und ihrem Vetter König Otto verliehenen Rechteund Freyheiten in Betreff der Vogtei, Gerichtsbarkeit, Steuer- und Mauthdurchfahrt. Geschehenzu Landshut. Mon. Boic. V, 42.

Dieselben gebieten allen ihren Richtern und Amtleuten das Kloster Fürstenzell an seinenGütern, Leuten, Rechten und Freyheiten zu schützen. Geb. ze Landshut. Mon. Boic. V, 44 .

Literae confraternitatis inter Gertrudem priorissam totumque conventum St. Crucis Ratis-bonensis civitatis ordinis Sti dominici et Hartungum abbatem conventumque in Plangsteten.

Graf Friderich von Truhendingen und sein Sohn Conrad bekennen dass sie den MarktSchezlitz, die Burgen Gyech, Gügel, Newehaus, Arnstein, die gelegen sind in dem Bistumzu Babemberch, und auch die Burg Stuffemberch die gelegen ist in dem Bistum zu Wiertz-burch, welche sie weiland Bischöfen Wuluingen seligen verkauften, um die drilhalb tau-send Mark lötigen Silbers Nürnberger Gewichts, und zwölfhundert Pfund Haller, und zweiund sechzig Mark lötigen Silbers und hundert Pfund Haller und zwanzig Pfund flaller, welchesie dem ehrbaren Herrn Heinrich von Tanne dem Dechant und dem Kapitel des Gottes-hauses zu Babemberch, da zu diesen Zeiten kein Bischof ist gewährt, und für die MarkSilbers drei Pfund Haller und drei Schillinge Haller der Langen gegeben, wieder gelöset ha-ben mit der Bescheidenheit, dass wenn Graf Friderich von Truhendingen und sein SohnChunrat die vorgenannten Burgen und Güter hernach verkaufen wollten, oder versetzen, oderverwechseln, sie dieselben einem Bischof und dem Gottshaus zu Babemberch um 5000 MarkSilbers geben sollen; dass' wenn sie das nicht tliäten, und dieselben Burgen und Güter demGotshaus entfremdeten, um andere Güter verwechselten oder hinliehen, oder verkauften, oderversetzten, alle ihre Güter ohne den Arensteyn, die sie von dem Gottshaus zu Lehen haben,diesem ledig seyn sollten ; dass Graf Friderich von Truhendingen und sein Sohn Chunrad son-derlich die Burg StüfFemberch dem Gottshaus zu Babemberch mit Lehensrechte getreulich tra-gen sollen, welche der Bischof vier ehrbaren Mannen zu leihen hätte bis die Lehenschaft vomAbte zu Fuld bestätiget sey. U. d. Zeugen: Chunrat von Sluzzelberch. Geben ze Babem-berch. (c. 4 Sig.)

Gottfridus episcopus herbipolensis Sanctimonialibus in Nuwenhusen curiam et aream in ea-dem villa a militibus Wortwino et Dietrico de Zimern ob receptionem sororis carnalis eorun-dem ipsi inclusorio donatas appropriat, recepta a dictis militibus in recompensam una curiain Krense. (c. Sig.)

Albertus miles et Conradus dictus Rinch armiger, fratres de Hyrzeshorn, Petrum archie- piscopum Moguntinum cum quatuor armatis durante gwerra inter Ludowicum Romanorum re-