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soll H. Rudolph auch seinen Willen geben; Herzog Rudolph soll um Richenstain das der Kö-nig dem Bischof von Mainz versetzt hat seinen Willen geben; desgleichen um Stahlberg,Stahlegge und Braunshorn, die über die Zölle zu Bachracli den Bischöfen von Mainz undTrier und dem König von Böheim versetzt sind ; König Ludwig soll Gewalt haben um seineNothdurft alle Gut an dem Rhein zu versetzen an der Herzogin Mechtild Widerlegung. Indem Lande Baiern dürfen die Vesten Kufslain, Wasserburg, Lengenvelt, Riedenburg, Naab-burg und Neuburg vor dem Walde nicht versetzt werden, wohl aber die zu denselben gehöri-gen Gut, als anders Gut zu Baiern, ohn’ die Grafschaft Hyrsberg und die Burggrafschaft ze Ry.tenburg ; fierzog Rudolph soll alle Kirchensätz leihen, desgleichen alle Lehen nach des KönigsHeizz und Bet, ferner alle Bann denen welchen der König die Amt leiht; König Ludwig sollLand und Leut als lang inhaben und niezzen, an als vor ausgenommen, bis er seinen Krieggegen den von Oestreich überwindet; beide Brüder sollen einen Amtmann an den Rhein setzen,und würden sie sich darüber nicht vereinigen, soll es an 5 dazu erwählten Mannen steh’n;alle Gefangnen die zwischen beyden in dem Krieg gemacht worden sollen ledig seyn, beson-ders Swigger von Eglingen von seiner Bürgschaft; was der König bei dem Reiche gewinnt,und sie beide bei dem Herzogthum , das soll ihnen und ihren Kindern gemain sein ; der vonihnen in der Vrist abgieng, soll es gen des andern Kind nach der Handvest Sag in dem Ach-loch gegeben halten ; gieng von den sieben Spruchmännern Einer ab, soll der König siebenaus dem Lande nehmen und H. Rudolph davon einen wählen; Herzog Rudolph soll mit Briefund Insiegl stäten was der König bisher anworden oder versetzt hat und fürbas anwirt; dieSieben sollen von nu Sonntag über acht Tage ze München oder Aibling bei einander sein unddie an sie gelassene Sache scheiden. Der vorgenannten Taiding sind Graf Berthold v. Nyffen,Wülfing von Goldegg, Dietrich v. Parsberg, Albr. der Nothhaft, und Heinrich der Salier Vitz-thum von München Übereinkommen und verbriefen sie. Das ist geschehen ze München. Fi-schers kleine Schriften II, 599 .
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2 8. Febr.
Heinrich von Mur genannt von dem Chunstaine schenkt dem Propst Heinrich zu Rebdorfund dem Gotteshause daselbst seinen Kirchensatz zu Phonfeit samt dem Zehenten und einemdort gelegenen Gute. (c. Sig.)
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Phylippus ecclesiae Eystetensis episcopus ad petitionem Heinrici praepositi in Rebdorf eccle-siam parochialem in Phanvelt, cujus jus patronatus ad monasterium ex donatione strenui mili-tis Heinrici de Muor pervenit, si rector ejusdem ecclesiae Heinricus Strume, canonicus et con-sanguineus suus decesserit, praedicto monasterio incorporat. Act. et dat. in civitate Eystetensi.(c. 2 Sig.)
1. März.
Graf Berhtolt von Marstetten genannt von NifFen , Wulfinch von Goldekk, und Heinrichder Salier Vizthum von München geben ihre Treue in Eidesweise alle die Taiding die Diet-rich von Parsperch und Albrecht der Nothaft mit ihnen gethan haben , um die Richtung zwi-schen ihrer beider Herrn Chunig Ludwig und Herzog Rudolph stätt zu hallen und zu vollfiih-