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12. Febr.
Judices sedis Moguntinae testantur se vidisse diploma per quod Albertus decanus totumquecapitulum S. Mariae in Erfordia confitentur collationem praepositurae hujus ecclesiae pertineread archiepiscopum Moguntinum. Actum Moguntiae.
15 ,Febr.
Eberhart von Waise Landrichter ob der Ens verspricht Fridrich den Chamrer zu schirmenwegen des Prinzinger Weingartens an dem Geblinch Berg zu Neunburch, den er gekauft vonBytigen von Lobenstein weiland Chorherrn zu Passau und dessen Erben, (c. Sig.)
17. Febr.
K. Ludwig versetzt Dietrichen von Parsberg die Burg zu Hohcnstain, den Markt zu Vel-den, das Plech und Veldner Forst und was dazu gehört, mit Gericht und Steuern, um 500 MarkSilber, wan sie ihm schon sein Bruder Rudolph darum versetzt hat. Davon wird ausgenom-men der Markt zu Hersprugge, was diesseits der Pegnitz liegt, und der Hegen auf dem Stadda Reichenegge aufliegt. Geb. ze München.
20. Febr.
Johannes Papa decano Eys*etensi causam Conradi dicti Bul castellani in Ruech, laici crucesignati, quem alli laici super terris, possessionibus et aliis rebus iniuriantur, propter quod votisui executio impeditur, committit audiendam et decidendam. Datum Avinioni.
23. Febr.
Nicklas Diener von dem hl. Grab verkauft seinen Hof zu Bebingen an Heinrich und Er-härt Gebrüder von dem hl. Grab um 82 Pfd. Augsbg. Pfening.
25. Febr.
Heinrich der Marschalch von Rechberg und seine Ehewirthin Margareth verkaufen alleihre Rechte und die Vogtey an einem Gut zu Holzheim, das Schmidlehen geheissen, dem Klo-ster Vultenbach um acht Pfund Haller. Zeugen: Herr Hartmann von Burgau Pfleger desGotteshauses Fultenbach, Herr Johann von Waldkirch, Cunrad der Truchsess, Herman vonScheppach, Ulrich von Scheppach.
2 Ö. Febr.
Herzog Rudolph versünet sich lieblich und brüderlich mit seinem Bruder König Ludwigum allen Krieg und Missheilung die seither zwischen ihnen gewesen sind auf folgende Weise:Herzog Rudolph antwortet und empfiehlt seinem Bruder in Ansehung des Kriegs den er leidet,und da er von Krankheit seines Leibes wegen demselben nicht wohl helfen mag mit seinesselbst Leib, ihr beider Land und Leut ze Bayern und an dem Rhein, dass er ihm selber da-von geholfen sei; beide nehmen sieben Mannen nach deren Rath und Heizze dem Herzog Ru-dolph in den Vizthumämtern München, Lengenfeld und an dem Rhein, so viel Gut dass erdavon ehrlich leben kann eingeantwortet werden soll; König Ludwig soll seines Bruders Haus-frau Mechtild, was er ihrer Morgengab oder Widerlegung bei dem Rhein anworden ist oderversetzt hat — das ist Burg und Stadt Winhain und Lindenvels, wiederlegen bei dem Rhein,nach Rath Drigels von Aushayn, Hartwigs von Stainichlingen, und Johans von dem Steinhausdes alten Vogts von der Newenstadt; zur gehörigen Widerlegung der Morgengabe der Königin