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Bd. 18 (1879) Vacarius - Zywilsk
Entstehung
Seite
685
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Dy Narmouth.

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A.

A, y, 1) als Buchstabe der 25. des deutschen u. der22. des römischen Alphabets. Im semitische» Alpha-bet fehlte es, beziehungsweise wurde es durch v (u)ersetzt, im griechischen trat es früh au erster Stellenach dem Schluß der phöuikischen Zeicheureihe ein(im attischeuAlphabet als 20.Buchstab). L>eiu NameIpsilon, d. h. hauchloses, nicht aspirirtes I, kommtnach der gewöhnlichen Annahme daher, weil V vondem zugehörigen Cousouauteu v (vlssamma), dif-ferenzirt worden ist; das gothische hat für beidenoch dasselbe Zeichen; in Las latein. Alphabet wurdecs erst unter Augustns ausgenommen und mit denebenfalls fremden x u. x zwischen diesen beiden ansEnde gestellt. Man nannte das ^ den Pythago-reischen Buchstaben, weil Pythagoras ihn ge-braucht haben soll, um die Scheidung des mensch-lichen Lebensweges entweder zum Bösen oder zumGuten daran zu versinnlichen. Der Quantität nachist es bald lang, bald kurz; gesprochen wird es theilsn, theils i, als letzteres auch im Neugriechischen woes allein steht, währendes in denDiphthongen av e,'ck (ab ob) lautet. Aus dem römischen Alphabet ist esin das altnordische u. angelsächsische, u. aus ersteremindas schwedische u. dänische, aus letzterem in das eng-lische gekommen. Im Holländischen wird es s-i ge-sprochen und im Inlaut gewöhnlich durch ij ersetzt(aber mzmmin). Ins Hochdeutsche kam es eben-falls früh, wird aber jetzt hier vielfach, ausgenommennatürlich die Eigennamen, durch r ersetzt, selbst inWörtern, welche aus dem Griechischen stammen, wieSilbe. Bes. im vor. Jahrhundert, doch auch schonfrüher, hat es sich in eigentlich deutsche Wörter, na-mentlich im Auslant (sey, Bley,frey) mißbräuchlicheingedrängt; den ersten Anstoß dazu gab wol dieSchreibweise der Kanzleien Llaij für Llaji n. ä. Un-ter den Romanischen Sprachen ist z? im Italienischennicht ausgenommen, wol aber im Französischen (als1 Aroe) u. im Spanischen. 2) Als Zeichen bedeutetes: a)im Griechischen ü400, .--400,000; b) inder Nubricirung 22. 3) Als Abkürzung: rr) auf fran-zösischen Münzender Münzort Bourges; b) inLerMathematik eine zweite unbekannte Größe nebender ersten x (s. d.). 4) Chemisches Zeichen fürIttrinm. 2 .

N (Het V) , Ausbuchtung der Znidersee bei Am-sterdam, in der niederländ. Provinz Nordholland;nimmt mehrere kleine Flüsse (Amstel, Zaan u. Spaa-ren) auf, ist durch den Nordholländischen und denNordseekanal (s. beide) mit der Nordsee verbunden.

Nacht, so v. w. Jacht.

Nak (Jack), so v. w. Ziegenochs, s. d.

Naksa, s. Albasin.

Nama , so v. w. Jama.

Äamslvurzel, die Pflanzengattnng Oiosooroa.

Aanst-tse-kiany, s. Jantsekiang.

Aankce, eine indian. Berstümmelung des Wor-tes ltin^lislr (der Engländer), Scherz- u. Spottnamefür die Nordamerikaner, welcher denselben zuerst imNordamcrikanischen Freiheiiskriege von den Eng-ländern beigelegt wurde, dann Lurch den Gebrauch

zu Ehren kam u. von den Anglo-Amerikanern, bes.denNenengländern, d.h. den Bewohnern vonMaine,NewHampshire, Vermont, Massachusetts, Connecti-cnt u. Rhode Island sich selbst beigelegt wurde; inEuropa diePersonification des Nordamerikaners mitseinen guten und schlimmen Eigenschasten.

Nankee Doodle, 1) der amerikanische Müßig-gänger, davon 2) ein amerikanisches munteres Volks-lied , gewissermaßen das Nationallied der Amerika-ner. Die Annahmen über die Entstehung desselbensind verschieden: Einige behaupten, es sei ursprüng-lich ein engl. Volkslied zur Zeit Oliver Cromwellsgewesen, worin Letzterer unter dem Namen Da nke eDoodle sigurirt habe; Andere dagegen sagen, daßdie Melodie dieselbe sei als die des bekannten engl.Volksliedes: D/clia Toeket lost Iror poekst, u. daßdie Worte im Jahre 1775 von einem britischen Ser-geanten in Boston verfaßt seien.

Nankton, Hauptstadt des nordamerikan. Unions-staates Dakota, am Missouri; 7 km oberhalb derMündung des Dakotaflusses in denselben, 1859 alsFort angelegt; (1870) 737 Ew.

Anpura, so v. w. Caqucta.

Hard, das engl. n. nordamerikan. Ellenmaß, 3engl. Fuß, 0 ,gi 4 j m. 2) S). of Land, engl. Flächen-maß zu 30 Acres, 12, km.

Aare, ein 70 km langer Fluß in der engl. Graf-schast Norfolk, entspringt bei Attleborongh, nimmtLen Bure n. Waveney auf, wird bei Norwich (43 kmoberhalb seiner Mündung) schiffbar, erbreitert sichoberhalb seiner Mündung zum Braydon Waler undmündet bei Great Aarmonth auf der Grenze derGcaf-schasten Norfolk u. Snsfolk in die Nordsee.

Narmouth (Great I., Las alte Garianonum)»Stadt in der engl. GrafschastNorfolk, auf einer Land-zunge zwischen der Nordsee und dem Lurch den Zu-sammenfluß der Aare, Waveney u. Bure gebildetenBusen Braydon, Lurch eine 1854 erbaute Ketten-brücke (eine ältere riß 1845, wobei viele Menschennmkamcn) mit Little-I. in der Grafschaft Snsfolkverbunden; Eisenbahnstation; besteht aus der nochzum Thcil mit alten Mauern umgebenen Altstadt u.großen Vorstädten. Die Altstadt hat 4 breite Pa«rallel-Straßen, welche durch über 150 enge, oft nur1 , 52,g m breite Gäßchen miteinander verbundensind; an den über 1,§ km langen n. meist 146,, mbreiten, mitBäumenbepflanztenKais, an derenSüd-ende eine 42,z m hohe Nelsonsäule steht, liegen statt-liche Gebäude. I. hat altes Rathhaus, große Kirche(72,g m lang u. 34 m breit, mit vorzüglicher Orgelund vier achteckigen Thürmen am wcsll. Ende), La-teinische Schule, Bibliothek, Theater, Krankenhaus»Irrenhaus für Offiziere, mehrereVersorgungshäuseru. öffentliche Bade-Anstalten. Kasernen, Zuchthaus,Markthallen, Korn-Börse, Seiden-Manusaclnren,Schifisbau, Fabrikation von Segeltuch und Seiler-waarcn,Gerberei,Seisensiederei,Eisengießerei, Bier-brauerei, Schifffahrt, Fischfang (Häringe, Kabeljau,Makrelen), Handel mit Getreide, Malz, Fischen,Steinkohlen rc.; Seebad; 1871: 41,819 Ew. W-.