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Wytschegda —
einige Tuchfabriken. Unter den 4423 Ew. sind vieleIsraeliten.
Wytschcgda, schiffbarer Nebenfluß der Dwinaim russ. Gouv. Wologda, nimmt die schiffbare Sys-sola auf u. ist wichtig als Verbindungsglied mit derPetschora (durch die Jshma) u. der Wolga (durchdie Kama).
Wyttenbach, Daniel, Philologe, geb. 7.Aug.1748 in Bern; stndirte in Marburg, Güttingen undLeyden, 1771 Piofessor amRemonslrantencolleginmin Amsterdam, 1779 am Athenäum daselbst, 1799bis 1816 an der Universität Leyden; seit 1816 pri-vatisirte er eine Zeit lang in Heidelberg und st. 17.Jan. 1820 in Oesgeest; er gab heraus: Lpistolaoritioa ad Lukmiconium, Gotting. 1769, mit denAuimadvorsiouss in llnliani primum or. in dnlirrniLn eonot. luudsm or. sä. G. H. Schäfer, Lpz. 1802;Lraoespta plrilusoplüus logioas, Amsterd. 1782,n. A. von Maaß, Halle 1821; Vita Iluünüsnii,zuerst Leyden 1799 (s. Bd. 15, S. 413 oben); Pla-
Xmithlppos.
tos Phädon, Anist. 1810, Lpz. 1825; kNubaroimsOs sein numLnw vindista. Leyd. 1772; I>lut. ülo-ruiiu, Oxford 1795—1830, 9 Bde. 4° od. 15 Bde.8", Leipz. 1796—1835 (von Schäfer); daraus diellniiuwlvvrswuss mit dem Index 6rase., 1820 bis1835, 5 Bde.; das Iwx. ?Iub. noch einmal beson-ders, 1843, 2 Bde.; Zeloxao bist, eslesta prinel-ynm üistorioorum 6r. saxiba, Leyd. 1793, 3. A.1820; Libiiotlisoa eritioamitRnhnken u.A.,Amst.1777 —1808, 12 Thle., in 3 Bdn.; kdiloinabüia.s. LlisesUansne dovtrinas lidri, ebd. 1809—17,3 Thle.; Anmerkungen zu Lnnayins, in BoissonadesAusgabe, Amsterd. 1822; Oyusoula, Leyd. 1821 ,2 Bde., n. A. von Friedemann, Braunschw. 1825,I.; Lxistolas osIeotÄS, heransgegeben von Mahne,Gent 1830. Sein Leben von Mahne, VitaVMsndaesiiL, Gent und Leyden 1823, mit Nach-trägen (auch Briefen), herausgegeben von Friede-mann, Braunschweig 1825; Eckstein, Hoiusnolator,Seite 629. 6.
T, x, 1) Buchstabe, griechisch A § (R), lateinischX, x, ist im griechischen Alphabet der 14., im latei-nischen der 22., im deutschen der 24.; er kommt inden semitischen Alphabeten nicht vor, daher auchnicht in dem ältesten griechischen, wurde angeblichvon Palamedes zur Zeit des Trojanischen Kriegeserfunden, osficiell erst 403 v. Ehr. unter Enklides,nachdem er von den Griechen in Kleinasien und aufden Inseln, bes. den Ioniern, schon lange gebrauchtworden war, in das attischeAlphabet aufgenommen(Kirchhofs, Studien zur Gesch. des Gr. Alph., 2. A.1867, S. 70. 35.132 fs.). Seine Geltung alsDop-pelconsonant, gleichbedeutend dem bisherigen-^,hat es immer bewahrt; auchdieAussprache, weicherals unser üs, blieb im Griech. u. vielleicht auch imLat.; demgemäß ersetzen es manche romanischeSprachen Lurch andere Laute (Italienisch s oder ss,Spanisch): xwirü im Spanischen wie) gesprochen);mehrere romanische u. germanische Sprachen brau-chen es bloß in Fremdwörtern; im Alphabet desUlfilas fehlt esu. wird durch lcs ersetzt; im Hollän-dischen wird es sonst — ks, in Texel wie ss ge-sprochen. 2) als Zahl: u. im Griechischen L --- 60,
^ 60,000; b. im Lateinischen X — 10, zusam-mengesetzt aus 2 V (— 5); s. in Rnbricirung — 21oder 22; 3) Abkürzung: a. in römische» Schriften— Osnarius — 10 As; d. in der Mathematik be-zeichnet x eine unbekannte Größe ; o. aus franzö-sischen Münzen der Münzort Amiens: d. im Kano-nischen Recht der erste Theil der Decretalicn; e. inälteren medicinischen Schriften — Unze. 6.
Tagua, 1) Bai an der SWKüstc der westindischenInsel Cuba; bildet einen gegen alle Winde gesicher-ten Hafen; ungefähr drei Seemeilen vom Lande be-findet sich einemächtigeSüßwasserqnelle, welche dasSchöpsen von Trinkwasscr mitten im Meere ermög-licht. 2) Hasenort an dieser Bai, s. Cienjuegos.
Talisco, so v. w. Jalisco.
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Tanten (Santen), Stadt im Kreise Mors despreuß. Regbez. Düsseldorf, links unweit des Rhein,Station der Verbindungsbahn Boxtel-Wesel; Amts-gericht, evangelische u. katholische Kirche, letztere, dieCollegiatkirche zu St. Victor, theils im romanischen,im Haupttheil im gothischen Stil, fllnsschiffig, ohneQuerschiff, mit 2 Thürmen, 1213—22 erbaut,1857—68 restaurirt, mit Gemälden, wnnderthäli-gem Christusbild, Grabdenkmälern u. neuen herr-lichen Glasmalereien; höhere Simultanschule, Leh-rerinnenseminar, Strickgarnspinnerei, Leinen- undBanmwollenweberei, Strnmpfwirkerei, Färberei,Zengdruckereiu.Sirupsabrikation; 3292 Ew. Hierstand nach Einigen die Lolonia Drrrjana, Stand-quartier der 30. Legion, n. A. die Vebora sastrader Römer mit dem Standquartier der 18. u. 19.Legion, wo 69 n. Chr. der Bataver Claudius Civi-lis mitDentschen u. Niederländern dieRömer unterHordeonins Flaccus und 71 die Römer unter Peti-lins Cerealis den Claudius Civilis schlugen. DasNibelungenlied nennt Z. den Geburtsort u. die Re-sidenz Siegfrieds. Im 9. Jahrh. wurde L. von denNormannen zerstört. Später gehörte T. dem Erz-stift Köln u. kam 1481 nach langen Streitigkeitenan Kleve. Hier 12. Nov. 1614 der Jlllich-KlevescheErbfolgevergleich. Schroot.
Tanihippe,1)GattindesSokrates, eine Athene-rin von guter Herkunst, wirthschastlich u. haushäl-terisch u. tressliche Mutter, was Sokrates selbst lo-bend anerkannte; da sie aber wegen seiner Vernach-lässigung des Hauswesens nicht immer auf gutemFuße mit ihm stand, so bildeten sich infolge des über-triebenen Sokratescnltus allerlei Anekdoten überihren Murrsinn n. ihre Zanksucht, daher der NameL. sprichwörtlich für eine zanksüchtige Frau wurde.2) der 156. Asteroid, 22. Nov. 1875 von Palisa inPola entdeckt.
Tanthippos, 1) Athener, verwandt mit dem