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Bd. 18 (1879) Vacarius - Zywilsk
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Wangcn-Maucrn u. -Steine Wanzen.

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Dresden und Jena den Wissenschaften. 1832 zumAbgeordneten in die Württemberg. 2. Kammer ge-wählt, begab er sich nach Stuttgart, konnte aber nichteintreten, da die Kammer seine Wahl trotz energi-scher Unterstützung von Seiten Nhlauds u. A. alsnichtig erklärte. W. starb 19. Juli 1850 aus sei-nem Gute bei Koburg. Er schr.: Beitrag zur Ge-schichte der Organisation der Koburg.SaalfcldischenLande, Hildburgh. 1805: Die Idee der Staatsver-sassung in ihrer Anwendung ans Württembergs alteLaudesverfassnng u. den Entwurf zu deren Erneuer-ung, 1815; Die Wahl des Freiherr» v. W. zumAbgeordneten der Württemberg. Ständeversamm-lung, 1832, nebst einemAuhange über den deutschenBund und die Unmöglichkeit moderner Freistaaten,Tüb. 1832. Vgl. v. Treitschke, K. A.v.W. in dessenHistorisch-polit. Aussätzen, 4. A. Lpz. 1871. Lagai.

Wangcn-Mauern u. -Steine, Seitcnwändevon Hüttenöfen.

Wnngcrin, Stadt im Kreise Ncgenwalde despreuß. Regbez. Stettin, Station der Berlin-Stetti-ner Eisenbahn; Ackerbau n Viehzucht; 1875: 2587Ew. W. ist seit 1410 Stadt.

Wangeroost (WangerOga), kleine Insel in derNordsee, eine der Ostsriesischen Inseln, zum olden-burg. Amte Jever gehörig, ist durch den KanalWatt von dem 7 Icm entfernten Festlande getrennt,ist 4 Icm lang n. 1 lem breit, besteht aus Dünen; hateine Kirche, einen Leuchtthnrni n. ist seit 1819 einsehr besuchtes Seebad. Die Insel wird infolge vonAbspiilnngen durch die Stnrmflnth des Meeres vonJahr zu Jahr kleiner; des. waren diese Abspülnngenim Oct 1850 n. Jan. 1852 u. 1855 sehr bedeutend;die Mehrzahl der Bewohner ist deshalb ans das Fest-land übergesiedelt. Anfang des 18. Jahrh. soll W.noch einen achtmal grösseren Umsang gehabt habenals jetzt. Vgl. Chemnitz, W. u. das Seebad, Jever1833; W., die Insel n. das Seebad, Oldcnb. 1853.

Waimfricd (Wanfried), Stadt im Kreise Esch-Wege des preuß. Regbez. Kassel, an der Werra;Schloß (1538 erbaut, ehemals Residenz mehrererLandgrasen von Hessen-Notcnbnrg), Amtsgericht,Obersörsterei, Tabak-, Couvert- u. Dütenfabrikation,Spinnerei, Gerberei, Acker- u. Tabakbau, Obstzucht(namentlich von Kirschen, welche in großer Mengeansgesührt werden), Schifffahrt; 1875: 1896 Ew.W. soll schon zur Zeit Winfrieds (Bonifacins) be-standen haben und nach ihm benannt worden sein.Urkundlich kommt es zuerst unter dem Namen We-nefridunnm 1035 vor Dors u.Burg kamen 1264nach derSchlacht bei Wettin an Thüringen, von demste 1306 an Hessen abgetreten wurden. Der Orterhielt 1608 durch den Landgrafen Moritz Stadt-rechte, wurde 161719 mit einem Wall n. 6 Boll-werken umgeben u. 25. Juni 1626 von den TruppenTillys geplündert u. theilweisc zerstört. H- Berns.

Wanscn, Stadt im Kreise Ohlan des preuß.Regbez. Breslau, im Halt Wansen, einem sonstabgesonderten Theile des Fürstenthnms Neiße, ander Ohlan; Amtsgericht, stattliches Rathhans (früherJagdschloß der Erzbischöfe von Neiße), bedeutende

- Tabalsabrikation, und starken Gurkenban; 1875:

- 2272 Einw. W. ist im 13. Jahrh. gegründet,; gehörte zun, Fürstenthnm Neiße n. erhielt 1253 durch

den Bischos Balthasar Stadtrechte. W. ist häufigdurch Feucrsbrünste, zuletzt 1837, verheert worden.

Wantafle (das alte Corinium), Marktstadt inder engl. Grafschaft Berks, ain Wilts- u. Berksk«-nale, Eisenbahnstation; Lateinische Schule, literar.Institut, Fabrikation landwirthschaftlicher Maschi-nen; 1871: 3295 Ew. W. ist Geburtsort des Kö-nigs Alfred d. Gr., dem hier 1877 ein Denkmal er-richtet wurde.

Wanten, s. Takelage.

Wanzen, ckckstoraxmla, Gruppe der Jnsectenord-nnng der Schnabelkerse (W.). Ungleichflügclig, dievorderen Flügel im Endtheil hantig, sonst hornig,decken sich mit ihrem häutigen Thcil n. schließen mitihrem hornigen Theil das oft sehr große Schildchenein. Die Jungen sind bis auf die fehlenden Flü-gel den Alten ähnlich, die Verwandlung demnacheine unvollkommene. Eintheilung: 1. lckz-ckrooorss,Wasser-W., Fühler verkümmert; Vorderbeine Raub-beiue; Wasserbewohner die des Nachts umherflie-gcn. Hierher die Gatt, ckckotonoota ckckru'm., Rücken-schwimnier; Bauch flach, oben durch die Flügellagegekielt; Körper länglich, schwimmen anfdem Rücken,dl. Alauea L., gem. Rückenschwimmer, 1,5 em; gelb-lichgrün, nntcnbraun; Schildchentiefschwarz, dlopsL., Wasserscorpion, Körper glatt n. breit, Kopfklein, Brust trapezartig; Hintcrleibsende mit langemseinem Athcmrohr. dl. oineroa T,., grauer., 2om; aschgrau, dl. linoaris L., linienförmiger W.,3 ein; linienförmig; gclbgrau. dlnneoris SsoFi-.,Schwimniwanze, Körper breit einförmig, dl. oimi-ooiäss L., gem. Schwimmwanze, 1,^ em; braun-grün. Ickzciromstra ck-'ab., Wasserlänfer, lang ge-streckt, schmal, laufen stoßweise auf der Oberflächestehender Gewässer. Ick. Iaoustris L.,gem. W., l om;braunschwarz. Die einzigen Meeresinseklen zählenzur Gatt. Halobatss u. sind tropisch. Die amerik.Gewässer werden bewohnt von den riesigen Lolo8-toma-Arten. 2. (cksoooriäa, Land-W., Fühler mit-tcllang, geknickt, vorstehend. Gegen 8000 oft präch-tig gefärbte Arten. Der widerliche Gestank, denmanche von sich geben rührt von der Absonderungs-flüssigkeit der an der Brust gelegenen Stinkdrnse.Nahrung besteht in pflanzlichen n. thierischen Gäs-ten. Hierher die Gatt, kockuvins dsiab., Schnabel -Wanze. Der eingeschnürte Kopf und der Schnabelvorstehend, gestreckt u. langbeinig. Saugen niedereThiere an; meist tropisch. Icksäuvins psrsonatns L.,gem. Schnabelwanze, 18 mm, schwärzlich, meist be-deckt von Staub u. Dreck. In Häusern, soll dort derBettwanze nachstellen. Lcantlua ckchrb., Bettwanzes. d. Den Bettwanzen nahe verwandt sind die klei-nen, zierlichen Buckelwanzen DinAis. Sie erreichenhöchstens eine Länge von 4 mm, ans ihrem Hals-schilde fragen sie eine blasige Austreibung. 1'. aktiniscktst's. verwandte Buckelwanzeist braun», lebt anGras-wurzeln u. unter Beisnß. Die ähnlichen Rinden-wanzen,^.raäus,leben unter derRindeabgestorbenerBäume. Onpsus ckstab., Weichwanze, Blindwanze,länglich ; Kopf klein u. dreieckig; ans Wiesen. 0. tri-kaseiatms L., 1 om; schwarz mit rothem Fnhlergrnndeod. roth mit schwarzem Kopf. ck>z-rrlioooris Drlk.,Fenerwanze, Fühler fast törperlang; Kopf verlän-gert 3eckig; Farbe roth mit schwarz. Ist apterns ck,..gem. Fenerwanze, 1 om lang. Am Grunde der Lin-Len in Menge. Die häutigen Flügel fehlen im R.koritatoma ck-rrkv., Banmwanze, Schildchen groß,den Hinterleib weit deckend. An Pflanzen. Ist znni-