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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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Die letzten Kämpfe im nördlichen Frankreich.

und warf den Feind heraus, der eiligst den Rückzug antrat und in derinzwischen eingetretenen Dunkelheit noch eine Strecke weit verfolgt wurde.

Auch die Angriffe auf Bapanme waren an der tapfern Vertheidi-gung des Centrums abgeprallt, und fo zog General Faidherbe feineTruppen aus dem Gefecht und trat am 4. Januar wieder den Rück-marsch nach seinen Festungen an. Da er aber das Lügen nicht lassenkonnte, so schrieb er sich in seinen Telegrammen und Proklamationenabermals den Sieg zu. Hätten sich am 4. Januar die französischenAngriffe übrigens erneuert, so wäre Bapanme ohne erheblichen Wider-stand dem Feinde überlassen und das 8. Corps hinter die Somme zu-rückgezogen worden, da die Feldbatterien, welche Peronne beschossen, dieMunitionsvorräthe dermaßen erschöpft hatten, daß das Corps vor An-kunft der neuen, von Soissons erwarteten Zufuhr sich in gar kein grö-ßeres Gefecht mehr einlassen konnte.

Während am 3. Januar bei Bapanme gekämpft wurde, war dieBeschießung von Peronne ununterbrochen fortgesetzt worden, welches am10. Januar eapitulirte und 3000 Mann in deutsche Kriegsgefangen-schaft lieferte.

In diesen Tagen erlitt der Feind auch auf einem andern Theiledes nördlichen Kriegsschauplatzes eine Niederlage. Die französischenGeneräle Roye und Peletingeas hatten die Ausgabe übernommen, diePreußen aus Rouen zu vertreiben und einen auf beiden Seineufernzugleich zu führenden Offensivstoß verabredet, wonach General Roye vonBrionne, General Peletingeas von Havre aus Vorgehen sollte. DelCommandeur der in Rouen stehenden 1. ostpreußischen Division, Generalvon Bentheim, durchschauet« die Absicht des Feindes und sandte aM4. Januar in aller Frühe 8 Jnfanteriecompagnien, 1 Schwadron Dra-goner und eine leichte Batterie unter Oberst von Legat bei Petite-Comrönne, südlich von Rouen, über die Seine. Das von den Mobilgardendes General Roye besetzte altberühmte Normannenschloß Robert le Diablewurde überfallen, wobei 2 Geschütze und 350 Gefangene in die Händeder Sieger fielen; der Rest der Besatzung, die 2 Bataillone stark ge"wesen war, floh nach Bourgachard und stellte sich bei Thouberville,nachdem sie Verstärkungen an sich gezogen, dem preußischen Detachemententgegen. Nach einem ziemlich hartnäckigen Gefecht wurde der vier- bm