Die letzten Kämpfe im nördlichen Frankreich.
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einander in dem Winkel gelegen, welchen die auf Bapaume laufendenStraßen von Albert und Peronne hier bilden. In diesem Dörser-complex stand chas von Combles herangezogene rheinische Jägerbataillon;auch waren mehrere Batterien zur Stelle, einige davon den Belagerungs-truppen von Peronne angehörig. Als daher der Feind Mittags zunächstgegen Alloy vorging, traf er auf energischen Widerstand. Die Jägerempfingen ihn auf 600 Schritt mit einem wohlgezielten Schnellfeuerund geboten ihm vor dem Dorfe Halt. Hier entwickelte sich ein hef-tiges Schützengefecht, in welches urplötzlich die französische Artillerie ein-griff, die Dörfer Tilloy und Ligny mit Granaten überschüttend, ohnedaß die preußischen Batterien gegen die gntgedeckten feindlichen etwasunternehmen konnten. Die rheinischen Jäger hielten aber dem Granat-regen sowohl, als den wiederholten Massevorstößen der Infanterie Stand,bis sich der Feind an mehreren, für die Vertheidigung kein Schußfeldbietenden Stellen mit erdrückender Uebermacht in's Dorf wälzte, dasnun von den Jägern in musterhafter Ordnung geräumt wurde. Damitaber war die feindliche Infanterie in die Feuerlinie der preußischen Ar-tillerie gerathen, und kaum hatte der letzte Jäger das Dorf hinter sich,als auch schon die Granaten in dichter Menge auf den Feind herab-regneten und mehrere Häuser in Flammen standen. Die hart bedrängtenFranzosen machten sich schleunigst wieder aus dem Dorfe heraus, bra-chen aber nun gegen Ligny vor, dessen Eingänge die Jäger zur Ver-teidigung eingerichtet hatten. Der anstürmende Feind gewann hierkeinen Fuß breit Boden, ungeachtet die wackeren Vertheidiger von dereignen Artillerie, welche Ligny ebenfalls geräumt und von den Fran-zosen besetzt glaubte, ganz .munter beschossen wurden. Trotz allerkapfern Abwehr war den überlegenen, immer wieder neu anstürmendenKolonnen gegenüber die Lage der Jäger für die Dauer keine hoffnungs-reiche. Aber schon nahete Hülfe. In der Flanke des Feindes trabte,von Miraumont kommend, die dritte Cavalleriedivision mit reitenderArtillerie heran, von Beaulencourt her kam ein Bataillon des 33. Re-giments anmarschirt, und von Bapaume nahete die Brigade von Strub-^rg. Die Franzosen erhielten jetzt von allen Seiten Artilleriefeuer,Während unsre Infanterie sich zum Angriff formirte. Bald drang das^ägerbataillon im Verein mit den 33ern in dem brennenden Tilloy ein