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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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XXVI.

Die deutsche Wacht an der Lisaine.

Es ist schon im vorigen Capitel gesagt worden, daß Bourbakivon der Loire nach Osten abmarschirt war, um sich gegen das 14. Ar-Meecorps des General von Werder zu wenden, die Belagerung vonBelfort aufzuheben und durch den Elsaß nach Süddeutschland vorzu-dringen oder durch einen Vorstoß auf Nancy die deutsche Haupt-etappenstraße zu unterbrechen und damit der Cernirnngsarmee vor Parisdie Zufuhr abzuschneiden. Die wiedergesammelte und neuorganisirteArmee Bourbaki's bestand aus dem 15., 18., 20. und 24. Corps, welche,durch die Lyoner Truppen verstärkt, eine Streitmacht von 150,000 Mannbildeten.

Die deutsche Heeresleitung trug Vorsorge, der gegen eine solcheHeeresmacht verschwindend kleinen Werder'schen Armee Hülse zu bringen,Und entsandte mit Anfang Januar von Paris aus das 2. (pommer'sche)Eorps unter Fransecky, und von Metz aus das 7. (westphälische) CorpsUnter Zastrow, beide in der Gesammtstärke von 56 Bataillonen, 20 Es-^udrons und 168 Geschützen, gegen Burgund. Gleichzeitig wurde Ge-Ueral von Manteuffel vom Kriegsschauplätze im Norden Frankreichsabberufen, um das Obercommando über die gesummten Truppen im^lldosten zu übernehmen.

Bevor jene Verstärkungen, welche enorme Märsche zurückzulegen-hatten, zur Stelle sein konnten, mußte General von Werder dem über-bauen Feinde gegenüber seine geringe Truppenmacht so zu verwendenbuchen, daß der Entsatz Belforts und ein Durchbruch nach dem Elsaß^hindert wurde. Er hatte daher am 27. December Dijon geräumt und'uur mit der badischen Division in einem dreitägigen Gewaltmarsche nach