XXV.
Die Schlacht bei le Maas.
General Chancy hatte in der Gegend von le Mans ein neuesHeer, die Westarmee, organisirt, welches theils aus dm von OrleansZurückgezogenen Corps, theils aus neuen Truppen bestand. Die letzterenHaren aus den westlichen Departements recruttt und im festen LagerZu Conlie einexercirt worden, dazu waren zahlreiche Mobilgarden und8reicorps aus der Bretagne gestoßen, die wegen der besonders militä-rischen Tüchtigkeit ihrer männlichen Jugend in ganz Frankreich aner-kannt ist.
Wie früher auf Aurelles und feine Loirearmee, so bauten jetzt dieFranzosen ihre Hoffnung auf Chancy und seine Westarmee, und von^euem glaubte man den Entsatz von Paris in naher Aussicht, dennk'ie Schlappen, die der sonst ganz tüchtige General bereits bei Beau-Tency erlitten hatte, waren den bornirten Franzosen als Siege undittne Rückwärtsconcentrirung auf le Mans als geniale strategische^chachzüge dargestellt worden.
General Bourbaki hatte bei Bourges und Revers die TrümmerGirier Armee wieder gesammelt und war ostwärts nach Dijon abgerückt,^u das 14. Armeecorps des Generals von Werder zu vernichten,^lfort zu entsetzen, den Elsaß zurückzuerobern und unter Durchbrechung^ deutschen Etappenlinien im Großherzogthum Baden einzufallen.
Die französische Regierung machte aus diesem säubern Plane durch-^ kein Hehl, sorgte vielmehr dafür, daß ihn die Welt erfuhr, um^ Prinzen Friedrich Carl zu einer Schwächung seiner Armee zu ver-