Weitere Ereignisse vor Paris bis zum Jahresschluß rc.
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Riesengranaten ans den Forts, von denen es herüberkrachte, als wür-den darin Minen gesprengt. Nach zweistündigem Kampfe triumphirtedie Ueberlegenheit der preußischen Gardeartillerie über die des Feindes,der, nachdem er zwei Batterien hatte zurückziehen müssen, in seinerKampfbegier allmalig nachließ.
Die Entscheidung konnte nicht schwanken, um aber eine Beschleu-*üignng derselben herbeizuführen, griffen preußischerseits zwei neue Bat-terien, von der stattlichen Garde-du-Corps gedeckt, in den Kampf einUnd protzten in solcher Nähe vor dem Feinde ab, daß derselbe feineArtillerie weiter und weiter zurückzog, und auch die Infanteriewaffen,welche -— in einer Stärke von mindestens 40,000 Mann — außerSchußweite vergebens auf eine günstige Gelegenheit gepaßt hatten, umhier oder dort in die Aetion zu treten, hinter sichere Mauern zurückwichen.
Mit Sonnenuntergang verstummte das Geschütz- und Gewehrfeuer^ und abermals war ein französischer Ausfall und Durchbruchsversuchabgeschlagen. Die preußische Garde-Infanterie marfchirte wieder nach^hren alten Standquartieren ab, die Batterien rasselten ihren gewöhn-lichen Stellungen zu, aber auch lange Züge beladener Krankenwagenbefanden sich auf dem Wege nach den in Gonesse errichteten Lazarethen.
Das sächsische (12.) Corps hatte an diesem Tage ebenfalls zumTheil im Kampfe gestanden. Um dasselbe zu verhindern, der benach-barten preußischen Garde zu Hülse zu kommen, war um die Mittags-iiunde gegen die bei Chelles, östlich vom Fort Rosny, stehende 24. säch-liche Division von Neuilly aus eine französische Division vorgegangenlud hatte die Feldwachen aus Maison-Blanche und Ville-Evrart zurück-Tedrängt.
Die über ihre Ufer getretene Marne und das Flankenfeuer derNoisy-le-grand herüberschießenden württembergischen Batterien hieltenFeind vom weitern Vorgehen zurück. Abends gegen Uhr wurdeUrch drei sächsische Bataillone zunächst Maison-Blanche, fast ohne Ver-lst an Mannschaften, wieder genommen. Hartnäckiger war der seind-(che Widerstand in Ville-Evrart, welches den Franzosen erst bei völlig^getretener Finsterniß entrissen wurde, bis auf zwei Häuser, aus denen^6en Morgen der Feind durch die anwachsende Ueberschwemmung derarne vertrieben wurde. Die Sachsen hatten in diesen Kämpfen gegen