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Die Schlacht an der Hallue.
räumten, und nahmen zwei Geschütze. Sie mußten zwar vor der inUeberzahl herbeieilenden französischen Infanterie ins Dorf zurückweichen,hatten aber glücklich noch ein Geschütz vernagelt.
Während dieser Vorgänge auf dem rechten Flügel hatte auf deinlinken Flügel die Avantgarde der 16. Division die Franzosen ausBeaucourt geworfen und auch die benachbarten Dörfer Montigny undBavelincourt genommen, so daß gegen Abend sämmtliche im Thale derHallue gelegene Ortschaften im Besitz der Preußen waren. Die Ar-tillerie aus den diesseitigen Höhen hatte auf ihren Stellungen ausharreümüssen, da sie im Dhale nichts hätte ausrichten können. Doch hatteihr beständig unterhaltenes Feuer die feindlichen Batterien auf den jen-seitigen Höhen am wirksamen Eingreifen gegen die in den Dörfern vor-gehende preußische Infanterie gehindert.
Als es schon zu dunkeln begann, brach der Feind noch einmal indrei enggeschlossenen Linien vor, um die verlornen Dörfer wiederzuge-winnen, und warf seine Hauptmacht auf Pont - Noyelles, den Mittel-punkt der ganzen Stellung. In der rasch zunehmenden Dunkelheilwogte nun der Kampf, Bajonett gegen Bajonett, furchtbar auf undnieder. Fünfmal gelang es den Franzosen in die Häuser einzudringen,und fünfmal wurden sie von den Preußen wieder an die Luft gesetzt-Zuletzt spien sämmtliche feindliche Batterien ihre Geschosse auf Pont-Noyelles, das sich in ein Flammenmeer verwandelte. Schon rücktenpreußische Reservetruppen heran, — da plötzlich verstummte der Doun^'der Geschütze, der Feind sah das Vergebliche seiner verzweifelten An-strengung ein und zog sich hinter seine Positionen aus den Höhen zurück-
Schweigend senkte sich die Nacht auf das Schlachtfeld, wo ihr dreaus den Dörfern emporsteigenden Flammensäulen die Herrschaft streMzu machen suchten. Die ermüdeten Preußen mußten bei 10 bisGrad Kälte bivouakiren und dazu war nach der harten TagesarbelSchmalhans Küchenmeister und das hartgefrorene Brod mußte anGluth der Wachtfeuer erst genießbar gemacht werden.
Am nächsten Morgen schritt der Feind zu erneuertem Angriff, ^seinen Rückzug zu decken. Von beiden Seiten wurde ein mehrstündigemziemlich heftiges Feuergefecht unterhalten, das Eingreifen der 16-Vision aber, welche die feindliche rechte Flanke mit einer UmgehuE