Die Schlacht an der Hallue.
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dem Prinzen Louis Napoleon als Gefängniß diente, nahmen aber ihreBeköstigungsrationen bei den Einwohnern der Stadt in Empfang, wohinsie sich demnach täglich abwechselnd begaben. Während am 9. DecemberAbends 6 Uhr ein Theil der kleinen Besatzung eben im Begriff war,Nach der Citadelle zurückzukehren, überrumpelte ein 800 Mann starkesDetachement Mobilgarden den Bahnhof, drang in die Stadt und be-mächtigte sich der darin befindlichen ahnungslosen Preußen. Einigenderselben gelang es, die Citadelle zu erreichen, da jedoch eine erfolg-reiche Vertheidigung derselben gegen einen Sturmangriff der Franzosen,Welche über Geschütze verfügten, einDing der Unmöglichkeit gewesenwäre, so sah sich deren Besatzungwohl oder übel gezwungen, zu ca-bstuliren.
General von Manteuffel gabilun feine Operationen über Rouen^Naus auf und machte sich mit dem
Armeecorps und Truppentheilen^s 1. wieder auf den Weg gegenAmiens, um von hier aus dem wei-ten Vordringen Faidherbe's einssiel zu setzen. Ungefähr IV? Meile^wrdöstlich von Amiens traf er amDecember den Feind an dem^Men Flüßchen Hallue, welches dort in die Somme mündet. Rechts^d links des Flüßchens in der Richtung von Norden nach Süden^9en auf einer Wegstrecke von nicht ganz 3 Stunden die Ortschaften
Kcneral Aaidherve.
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eaucourt, Montigny, Fröchencourt, Querrieux, Pont-Noyelles, Bussy,^ürs und Vecquemont, unbedeutende Dörfer von 300 bis 800 Ein-^hnern. Die Franzosen nahmen jhier und auf dem der Hallue fol-^nden Gebirgszuge eine sehr feste und durch die Natur äußerst be-^üstigte Stellung ein, deren linker Flügel sich an die Somme lehnte,rmit zahlreicher Artillerie besetzten und durch Schützengräben be-^Pten Höhen beherrschten das vorliegende Terrain vollständig; die^ser selbst waren verbarrikadirt und stark besetzt.