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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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Die französische Loirearmee auf dem Rückzuge.

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Nähe von Vendöme vorzudringen, hier aber geboten ihm die auf einerschroff emporsteigenden Höhe postirten preußischen Batterien Halt, undMit Dunkelwerden zogen die Franzosen wieder ab, vier ihrer Geschützein den Händen der Unsrigen zurücklassend.

Das bayerische Corps von der Tann's, welches in und um OrleansCantonnements bezogen hatte, war am 24. December nach Norden ab-gerückt, um im Süden von Paris hinter der Cernirnngslinie eineReservestellung einzunehmen. Damit war die Thätigkeit dieser wackernTruppe, die so Außerordentliches während des ganzen Feldzugs ge-ieistet, aber auch harte Verluste erlitten hatte, im Wesentlichen ge-schlossen. König Wilhelm gab in einem eigenhändigen Schreiben anvon der Tann seiner Anerkennung in warmen Worten Ausdruck undehrte den ausgezeichneten General durch die Verleihung des Ordenspvur 1 s llwritö, indem er dessen Offizieren und Mannschaften gleichzeitig^0 eiserne Kreuze zu gehen ließ.

In der zweiten Hälfte des December hatten sich östlich von Or-leans in der Gegend von Gien feindliche Truppen gezeigt, und es wardeshalb das 9. und 3. Armeecorps wieder loireaufwärts dirigirt wor-den. Außer einem Gefecht, welches am 31. December ein Theil der hessi-schen Division bei Bonny siegreich bestand, kam es jedoch hier zu keinemKampfe, da sich Bourbaki mit ganz andern Plänen trug. Es wärechm wenige Tage nach der Schlacht von Orleans ein Leichtes gewesen,slch über Bourges und Tours mit seinen drei Corps wieder an dieElrmee Chancy's anzuschließen. Durch seinen Abzug nach Südosten^ber wollte er den Prinzen Friedrich Carl veranlassen, ihm mit seiner^rmee zu folgen oder dieselbe wenigstens durch starke Entsendungen^ schwächen. In der Voraussetzung, daß dies auch wirklich geschehen,Erhielt sich Chancy mehrere Wochen lang so unthätig, um erst dann^ ernstem Angriff vorzugehen und über den Truppentheil des Groß-^rzogs von Mecklenburg herzufallen, wenn er annehmen durste, daß

Prinz Friedrich Carl mit dem größten Theil seiner Armee weit im"schien befinde. Aber die deutsche Heeresleitung hatte sich nicht über-^lpeln lassen, die gesammte Armee des Prinzen-Feldmarschall standschlagfertig gegen Chancy bereit, wie dieser, zu seiner großen Ueber-^1'chung, bald genug erfahren sollte.