Die Kämpfe des Werderschen Corps gegen Garibaldi rc.
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Cremer, eines ehemaligen kaiserlichen Hauptmanns, sechs Lyoner Marsch-bataillone, zwei Linienregimenter, ein Bataillon Mobilgarden aus derGironde und verschiedene Franctireurabtheilungen, Alles in Allem min-destens 20,000 Mann, am Kampfe betheiligt. Die Artillerie zählte16 bis 18 Geschütze.
Die siegreichen badischen Truppen bezogen für die Nacht in undUm Nuits Bivouaks und marschirten am nächsten Tage, da es nichtWerder's Plan war, Nuits besetzt zu halten und der Feind sich auch nir-gends mehr blicken ließ, wieder nach Dijon zurück, wo fast gleichzeitigauch die Brigade Degenfeld mit 75 französischen Gefangenen eintraf.
Während die badischen Truppentheile des 14. Armeecorps imSüden kämpften, war die preußische Brigade von der Goltz auf einerExpedition gegen die 9 Meilen nördlich von Dijon gelegene Festung^angres begriffen, von wo aus Franctireurabtheilungen das Departe-ment der Haute-Marne beunruhigten.
Bei Longeau kam es zu einem ziemlich hartnäckigen Gefecht,welches mit der Zersprengung des Feindes und der Einnahme dieser^tadt endete, wobei zwei Geschütze und zwei Munitionswagen erbeutetwurden. Die Brigade folgte dem geflüchteten Feinde bis nach Langres;oine Aufforderung des Generals von der Goltz zur Uebergabe derFestung wurde abgelehnt, zu der in Folge dessen beabsichtigten Belage-rung aber kam es nicht, weil sich wichtige Ereignisse vorbereiteten, welcheGesammtkräfte des Werder'schen Armeecorps bald nach einer ganzLudern Richtung riesen.
Indem wir das Ausführlichere hierüber einem spätem CapitelVorbehalten, statten wir vor Abschluß des gegenwärtigen noch der Fe-ßung Belfort einen Besuch ab, welche am 3. November durch die preu-ßische Landwehrdivision des Generals von Tresckow (nicht zu verwechselnM seinem Namensvetter, dem Kommandeur der an der Loire operi-^uden 17. Division) cernirt worden war.
Als französisches Ausfallsthor gegen Deutschland gedacht, hat .Utfort nicht im Geringsten die Wichtigkeit wie Metz und Straßbnrg;"ugegen war es für die Occupation des südöstlichen Frankreich einWichtiger Communications - Sperrpunkt, denn es kreuzen sich hierEisenbahnlinien, welche die Schweiz, das mittlere und das süd-