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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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Die Kämpfe des Werder'schen Corps gegen Garibaldi rc.

Gekreisch auf Italienisch und Französisch Muth zu machen suchten-Der nun erfolgende Angriff wurde mit anerkennenswerther Bravoutausgeführt, als die dunklen, enggeschlossenen Colonnen aber auf ^0Schritt heran waren, wurden sie von den Badensern mit einemhageldichten Kugelschauer begrüßt, daß sie sich sofort zur Flucht wandten-Noch einmal und noch einmal sammelten sie sich wieder zu einem zweitenund dritten Angriff, der unter dem nämlichen Höllenlärm wie der erstevor sich ging. Und wieder krachten die badischen Salven, und NUNwar unter den Rothhemden kein Halten mehr; das Feld mit ihrenTodten und Verwundeten bedeckt zurücklassend, lösten sie sich in Fluchtauf, trotzdem die Anführer die Truppen zum Stehen zu bringen ve^suchten und sogar der alte Garibaldi, um sie anzufeuern, lautMarseillaise zu brüllen begann. Es war vergebens. Ueberall ersch^jetzt, statt der Janitscharenmusik und des Garibaldiliedes, das Jammernder Verwundeten, das Zetergeschrei der unaufhaltsam Fliehenden ^und mit dem Diner, welches sich Papa Garibaldi bereits für den nächst^Tag in Dijon bestellt hatte, war es nichts!

General von Werder hatte inzwischen in Dijon Generalmarmschlagen und die Truppen ans die Alarmplätze rücken lassen. Ästebivouakirte während der Nacht unter dem strömenden Regen, welcheaber den guten Humor der an alle Kriegsstrapazen gewöhnten Soldatennicht zu trüben vermochte.

Am andern Morgen 6 Uhr brachen die Truppen auf. Die preNßische Brigade von der Goltz sollte als Avantgarde über Talant a^der Straße nach Darois vorrücken, die Degenfeld'sche Brigade ihr nReserve folgen. General Keller hatte nach rechts eine Umgehung »machen, ein Detachement der Brigade Prinz Wilhelm avancirte inlinken Flanke über Plombiöres gegen Pasques. Noch immer klatsä^der Regen herab, und war es schon schwer, auf der Straße vorwa^

zu kommen, so hatten die abseits derselben marschirenden Truppen

recht ihre liebe Noth. Als man den Schauplatz des nächtlichen Ka«N ,erreichte, wurde man erst gewahr, in welcher Verwirrung die Garrv^dianer ihren Rückzug bewerkstelligt hatten. Weithin waren Straße nFelder mit Waffen und Ausrüstungsstücken übersäet. Da lagen unZn^lige der aus Amerika bezogenen Gewehre, die Musiker hatten